Kinderporno-Affäre in St. Pölten: Strafantrag wurde bereits eingebracht!
- Prozess gegen Priesterseminaristen in sechs bis acht Wochen möglich
·Sex-Übergriffe auch
auf Minderjährige?
Neue Anzeigen in Kirchen-Affäre von St. Pölten
·Sex-Affäre: Austritte
steigen jetzt stark an
Bis zu 1/3 mehr als normal schwören der Kirche ab
·Die BILDER zur Kirchen-Sex-Affäre
Anonym verschickte Fotos lösten Skandal aus
·Dieser Brief macht Sex-Affäre publik
Das Schreiben im Wortlaut zum Nachlesen
·Fotograf schwört: 'Das war kein Kuss'
Priesterparty in St. Pölten: "Es war eine Umarmung"
In Zusammenhang mit dem Kinderporno-Skandal am Priesterseminar St. Pölten hat der zuständige Staatsanwalt am Freitag seinen Strafantrag eingebracht. Dem 27-Jährigen Seminaristen, auf dessen Festplatte kinderpornografische Darstellungen gefunden worden waren, drohen bis zu zwei Jahre Haft, sagte der zuständige Staatsanwalt Walter Nemec. Der Prozess könnte bereits in sechs bis acht Wochen stattfinden.
Der Strafrahmen für den Besitz von pornografischen Darstellungen mit Kindern und Unmündigen war erst im Mai von sechs Monaten auf zwei Jahre erhöht worden. Auf der Festplatte des Seminaristen gespeichert wurden die Bilder laut Nemec bereits vor der Erhöhung des Strafrahmens, entscheidend ist seiner Ansicht nach aber, dass sie erst im Juni gelöscht worden seien. (apa/red)
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