Bischof Küng als Kontrollor von Krenn: "Delikate und diffizile Aufgabe"
- Küng: "Nehme den Auftrag des Hl. Vaters schweren Herzens entgegen" - Will Arbeit "zügig voranbringen"
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In einer ersten Stellungnahme als Apostolischer Visitator für St. Pölten sprach der Feldkircher Bischof Klaus Küng von einer "delikaten und diffizilen Aufgabe". Der Apostolische Visitator ist vom Hl. Vater persönlich ernannt und dem Papst bzw. den zuständigen Kongregationen direkt verantwortlich. Die Ernennung tritt sofort in Kraft, erinnerte die Diözese Feldkirch in einer Mitteilung.
Im Sinne der päpstlichen Intention geht es für Bischof Küng bei der Visitation in erster Linie darum, "das Vertrauen, das viele Gläubige der Kirche und dem Hl. Vater entgegen bringen, nicht zu enttäuschen, sondern zu bestärken". Zunächst sei erforderlich, ein möglichst objektives Bild der Lage zu erheben. Den Vorgängen im und um das Priesterseminar St. Pölten seien dabei besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Danach werde die Aufgabe darin bestehen, die zuständigen Vatikanischen Kongregationen "entsprechend zu informieren und geeignete Maßnahmen vorzuschlagen", beschrieb Bischof Küng die Vorgangsweise und das Ziel der Visitation.
Er nehme "den Auftrag des Hl. Vaters schweren Herzens entgegen" und sei dazu bereit, weil er hoffe, dass "es dem Wohl der Diözese St. Pölten wie auch dem Wohl der ganzen Kirche diene". Küng: "In der gegenwärtigen Situation ist es wichtig, die Arbeit in St. Pölten unverzüglich aufzunehmen. Ich will sie gründlich und zügig voranbringen". (apa)
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