"Zu weich, zu wenig mutig": Resetarits will gegen Barroso stimmen!
- Fraktionslosigkeit "eine geeignete Form der Opposition"
- PLUS: Borrell neuer EU-Parlamentspräsident
·EU-Gipfel: Barroso wurde nominiert
EU-Chefs nominieren den portugiesischen Premier
·EU-Parlament hat neuen Präsidenten!
Der Spanier Borrell erhielt 388 von 647 Stimmen
·Josep Borrell: Ein Kämpfer als EU-Chef
Der Sozialist übernimmt für 2 Jahre den EU-Vorsitz
Die für die Liste "Hans Peter Martin" neu ins EU-Parlament eingezogene österreichische Abgeordnete Karin Resetaris will am Donnerstag gegen den designierten EU-Kommissionspräsidenten Jose Manuel Durao Barroso stimmen. "Er scheint mir zu weich, zu wenig mutig", sagte sie am Dienstag vor Journalisten in Straßburg.
Dem neu gewählten EU-Parlamentspräsidenten, den spanischen Sozialisten Josep Borrell, hat Resetaris nicht ihre Stimme gegeben. Sie habe stattdessen für den liberalen Kandidaten, den polnischen Ex-Außenminister Bronislaw Geremek, votiert, sagte sie.
Resetaris stört sich nicht daran, dass sie gemeinsam mit Martin zu den 34 Fraktionslosen im 732 Abgeordnete zählenden EU-Parlament gehört. Dies sei "eine geeignete Form der Opposition", betonte die Neo-Abgeordnete. Sie könne Entscheidungen selbst treffen und brauche keiner Fraktionslinie folgen Die ehemalige ORF-Kulturmoderatorin will nach eigenen Angaben künftig in den Parlamentsausschüssen für Kultur, Landwirtschaft oder Frauenangelegenheiten vertreten sein. (apa/red)
Wetter in Österreich08:07
Es trübt sich einWoche nach Pfingsten unbeständig. Sonne, Regen und Gewitter - alles ist möglich.
Tirol10:21
Betrunken am SteuerProbeführerscheinbesitzerin mit 1,7 Promille Alkohol im Blut von Polizei angehalten
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
