SPÖ-Kritik an Pensionsharmonisierung: Frauen als Zuverdienerinnen abgestempelt
- Keine Rücksicht auf unterschiedliche Erwerbsverläufe
- Heinisch-Hosek: Keine Lobby für Frauen in Regierung
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"Bevölkerung steht hinter den Pensions-Reformen"
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Modell "in Ordnung", aber Feinabstimmung wichtig
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Kanzler fern der Lebens-situation der Menschen
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"profil": Fast die Hälfte
fühlt sich negativ betroffen
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geht munter weiter
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22,8 Prozent Beitragssatz, Hacklerregelung erst 2006
·Rechenbeispiele nach Harmonisierung
62-Jähriger verliert 2005 bis zu 17,15 Prozent
·AK zu Pensionen: Verluste bis 21,3%!
Alle die noch heuer in Pension gehen profitieren
·Musterbeispiele vom Ministerium
Im Gegensatz zu den AK-Beispielen positiv
Weitere Kritik an den Regierungsplänen zur Pensionsharmonisierung kommt von den SP-Frauen. "Frauen werden von der Bundesregierung zu Zuverdienerinnen abgestempelt", kritisierte SP-Frauensprecherin Gabriele Heinisch Hosek bei einer Pressekonferenz. Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V) halte auch mit der Harmonisierung an den Kürzungen der Pensionsreform 2003 fest: "Schüssel hat sein Haus auf Sand gebaut und jetzt saniert er ein bisschen im ersten Stock herum."
Die Regierung nehme auf unterschiedliche Erwerbsverläufe (Teilzeitarbeit, Kindererziehung) der Frauen keine Rücksicht, kritisiert Heinisch-Hosek. Auch die Möglichkeit, nach sieben Erwerbsjahren eine Mindestpension zu erreichen, stellt sie nicht zufrieden, da diese "nicht existenzsichernd" sei. Vorschläge für existenzsichernde Frauenpensionen habe die Regierung nicht gemacht.
Sollte die SPÖ nach den nächsten Wahlen in Regierungsverantwortung kommen, will Heinisch-Hosek auf jeden Fall wieder ein eigenes Frauenministerium mit eigenem Budget erreichen. Derzeit gebe es in der Regierung nämlich keine Lobby für Frauen, kritisiert die SP-Frauensprecherin. (apa/red)
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