Montag, 19. Juli 2004

ÖVP-Generalsekretär Lopatka: "Die Reformen werde vom der Bevölkerung mitgetragen"

  • Steigende Ausbildungszeiten und höhere Lebenserwartung müssen berücksichtig werden

Mit der Harmonisierung der Pensionssysteme trage man demographischen Veränderungen Rechnung, so ÖVP- Generalsekretär Reinhold Lopatka über die Reformen der Pensionssysteme. "Das bloße Nein-Sagen der SPÖ ist nicht nur in der Sache fahrlässig, sondern auch politisch scharf zu verurteilen. Der SPÖ fehlen Mut, Kraft und Konsequenz zu großen Reformen", so Lopatka.

Lopatka ist sich sicher, dass die Umsetzung der Reformen vom Großteil der Bevölkerung mitgetragen wird, von Vertretern der Opposition allerdings immer wieder negiert. "Die SPÖ ist weit weg von den Bedürfnissen der jüngeren Generation, wenn sie auch heute noch so tut, als ob die Zukunft mit Lösungen der Vergangenheit zu bewältigen wäre. 'Vorwärts, wir müssen zurück' ist sicher keine zukunftsweisende Konzeption", betonte Lopatka.

Im Gegensatz zur ÖVP hätten die SPÖ-Bundeskanzler Vranitzky und Klima den Reformschritt bloß immer nur angekündigt, letztendlich habe aber der Mut, die Kraft und Konsequenz dafür gefehlt. "Das verbindet den jetzigen SPÖ-Chef Gusenbauer mit den seinerzeitigen SPÖ-Vorsitzenden", so Lopatka.
(apa/red)

19.7.2004 12:29