Reisewelle "staut" durch Österreich: Sommer lässt die Autofahrer schwitzen
- Verzögerungen auf Transitrouten, lange Wartezeiten
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·Ab heute rollt neue Autoreisewelle
Staus auf Transitrouten in Richtung Süden erwartet
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Die Reisewelle rollte oder besser staute sich auf den Transitrouten in West- und Südosterreich, berichtet der ARBÖ. Auch der ÖAMTC berichtete von zahlreichen Behinderungen. Besonders betroffen waren die Tauernautobahn in Salzburg und die Südautobahn in Kärnten.
In Salzburg brauchten Autofahrer besonders auf der Tauernautobahn (A10) vor dem Tauerntunnel viel Geduld. Bereits in den frühen Morgenstunden wurde Blockabfertigung vor dem Nordportal verhängt. Ausgelöst wurde die Reisewelle Richtung Süden laut ÖAMTC unter anderem durch den Beginn der Sommerferien in drei deutschen Bundesländern und in Teilen der Niederlande. Gegen 11.00 Uhr betrug der Rückstau in Richtung Süden nach Informationen des ARBÖ rund zwölf Kilometer. Auch vor der Mautstelle St. Michael standen die Fahrzeugkolonnen einige Kilometer zurück.
"Derzeit zählen wir auf der Scheitelstrecke rund 1.800 Fahrzeug pro Stunde. In Richtung Norden passieren die Zählstelle rund 1.250 Fahrzeug in der Stunde. Sowohl in Richtung Villach als auch in Richtung Salzburg ist die Verkehrstendenz steigend. Daher ist es nicht auszuschließen, dass wir auch in Richtung Norden vor dem Tauerntunnel Blockabfertigung verhängen müssen", so ein Sprecher der Autobahngendarmerie gegenüber dem ARBÖ.
Staupunkt Nummer zwei war der Ehrentalerbergtunnel im Bereich Nordumfahrung Klagenfurt auf der Südautobahn (A2). Gegen 11.00 Uhr betrug der Rückstau in Richtung Italien rund vier Kilometer.
A2 wegen defektem Fahrzeug gesperrt
Doch nicht nur der Urlauberreiseverkehr sorgte für Staus, berichtet der ARBÖ. In der Steiermark sorgte in defektes Fahrzeug und eine Baustelle für kilometerlangen Stau auf der Südautobahn (A2) im Packabschnitt. Die Autobahn musste gegen 11.00 Uhr sogar kurzfristig gesperrt werden.
Bereits um 3.00 Uhr ereignete sich in der Steiermark auf der Pyhrnautobahn (A9) kurz vor Spielfeld ein Serienunfall, teilte der ÖAMTC mit. Acht Autos waren beteiligt. Kurze Zeit später kam es bei Vogau zu einem Unfall mit vier Fahrzeugen. Mehrere Personen wurden verletzt. Die A9 war Richtung Slowenien etwa zwei Stunden lang gesperrt.
Neben den Transitrouten staute es sich vor allem auf den Grenzstellen in Richtung Slowenien. Vor allem vor dem Autobahngrenzübergang Spielfeld musste mit stundenlanger Wartezeit gerechnet werden. Am Grenzübergang auf der Grazer Bundesstraße (B67) hatte sich die Lage im Laufe des Vormittags gebessert. In den Morgenstunden mussten Autofahrer auch hier rund eine Stunde warten.
Zahlreiche Bewohner der Bundeshauptstadt Wien nutzen das schöne Wetter für Ausflüge. Probleme wurden gegen Mittag vor allem von der Südosttangente (A23) gemeldet. In Fahrtrichtung Süden kam es zu einem rund fünf Kilometer langen Stau zwischen der Stadtgrenze und dem Absbergtunnel. (apa/red)
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