Freitag, 16. Juli 2004

Zahl der Einbrüche steigt: Urlaubszeit lockt Diebe an! Alarmanlagen schützen!

  • Top1-Einladung für Diebe: Überquellender Briefkasten!
  • Seit Jänner: 5.250 Einbrüche in Wohnungen & Häuser!

Urlaubszeit = Einbruchszeit! In der Ferienzeit haben auch Langfinger Hochsaison. Überquellende Briefkästen, geschlossene Jalousien, der nicht gemähte Rasen - das sind geradezu Einladungen für Einbrecher....

Rund 5.250 Einbrüche in Wohnungen und Einfamilienhäuser verzeichnet die Kriminalstatistik seit Jänner dieses Jahres, um 41 Prozent mehr als im Vorjahr. Wer sein Hab und Gut schützen will, ist mit einer Alarmanlage besser beraten als mit dem Vertrauen auf die Wachsamkeit der Nachbarn: Eine Untersuchung der Universität Graz zeigt, dass fast 70 Prozent der Einbrecher angesichts einer Alarmanlage sofort das Weite suchen.

Prinzipiell lassen sich bei Alarmanlagen zwei empfehlenswerte Varianten unterscheiden:

Die Außenhautsicherung: Hier werden mit Sensoren alle Öffnungen des Hauses - wie z. B. Türen, Fenster, Glasflächen - überwacht.

Die Raumsicherung: Bewegungsmelder, die man bei Verlassen seiner Bleibe aktiviert, schlagen Alarm, sobald sich unerwünschte Besucher innerhalb der überwachten Zone aufhalten.

Villenbewohner mit großen Gärten können sich dank Videoüberwachung sicher fühlen. Für den Aufpreis von rund 25 Euro im Monat wird das Grundstück rund um die Uhr von der Notrufzentrale überwacht. Diese "Dauerüberwacher" erkennen und melden auch Störfalle im Haushalt, wie etwa Stromausfälle oder Wasserrohrbrüche.

Je sicherer man wohnen will, desto tiefer muss man in die Tasche greifen: Die Alarmsysteme kosten zwischen 1.500 und satten 12.000 Euro. Welche mechanischen oder elektronischen Sicherungssysteme sinnvoll sind, erfährt man bei der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle (Hotline 0800/21 63 46) oder bei privaten Dienstleistungsfirmen wie etwa Securitas (www.securitas.at).

(Aus FORMAT 29/2004)

16.7.2004 09:04