Publikumserfolg "Heul-Bar": Chinese eröffnete Lokal für weinende Menschen
- Trösten lassen kostet fünf Euro pro Stunde
- Spartanische Einrichtung, aber tausende Taschentücher
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Mit einer völlig neuen Art von Bar schlägt der chinesische Geschäftsmann Luo Jun aus den Seelennöten seiner Mitmenschen Kapital. Seine "Heul-Bar", in der sich die Kunden für 50 Yuan (fünf Euro) pro Stunde ausweinen können, sei ein enormer Publikumserfolg, berichteten chinesische Medien am Mittwoch.
Die Einrichtung der Kneipe in der Stadt Nanjing sei spartanisch: einige Tische, ein Sofa und bergeweise Taschentücher, mit denen sich die Kunden die Augen trocknen können.
Luo Jun habe früher eine Heiratsvermittlung geleitet und dabei bemerkt, dass die Menschen ein großes Bedürfnis zu weinen hätten - ohne genau zu wissen, wo sie dies ausleben können.
In den Berichten wird ein Kunde zitiert, der zum dritten Mal Gast in der "Heul-Bar" sei. Ihn lockte nach eigenen Worten die Möglichkeit, in dem tränenseeligen Umfeld etwas vom Stress und von den Belastungen des Alltagslebens abzuschütteln. (APA/red)
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