Montag, 12. Juli 2004

Hilfe gegen Orangenhaut: Die besten Strategien gegen die unschönen Dellen!

  • Die besten Schnellkuren gegen Cellulite im Detail
  • "Fettzellenschrumpfen" - die neueste Errungenschaft

Beim Anprobieren der neuen, kurzen Sommerteile in der Kabine offenbart der Spiegel Fürchterliches. Cellulite-Dellen wölben sich auf Oberschenken und Po. Die Lust auf das neue Stoff-Stück sinkt in Sekindenschnell auf Null! Selbst Diäten und Sport haben den Schönheitsmakel nur minimal beseitigt. Welche Methoden helfen nun wirklich, um die lästigen Dellen loszuwerden?

Im Kampf gegen die hartnäckigen Fettpölsterchen an den Beinen gibt es die "wildesten"Strategien: Wickeln, pieksen, rollern, unter Strom setzen. Oder die Gliedmaßen schütteln, bis sich die Cellulite ganz von allein dünne macht. Dermatologen haben zum Dellen-Desaster meist nicht viel Aufbauendes zu sagen - die Hautstruktur sei schuld.

So entsteht Cellulite
Das Bindegewebe ist äußerst flexibel. Seine Stützen aus Kollagen und elastischen Fasern sind extrem dehnbar, damit sie bei Schwangerschaften ordentlich nachgeben können. Gemeinerweise sind bei Männern die netzartig übereinander liegenden Fasern fester miteinander verbunden, bieten also nicht so viel Spielraum. Die weibliche Nachgiebigkeit nutzen Fettzellen gnadenlos aus und drängeln sich zwischen die Lücken. Sobald sie sich dort breit machen, können sie sich durch die Haut drücken und sogar Durchblutung und Lymphfluss behindern. Funktioniert der Abtransport nicht mehr richtig, wird alles noch schlimmer.

Schnellkur
Als Sofortmaßnahme empfiehlt sich eine Belebung des Stoffwechsels: mit Abreibungen, Wechselduschen oder gezielter Massage ( Tuina-Massage). So können Stauungen gelöst werden, die Fettdepots zeichnen sich weniger deutlich ab. Unterstützt wird diese Wirkung durch Duschgele mit durchblutungsfördernden Zutaten, auch wenn diese nur kurz auf der Haut bleiben. Werden sie regelmäßig aufmassiert, am besten in kreisenden Bewegungen, können sie eine leichte Straffung bewirken (z. B. mit Hilfe eines integrierten Noppen-Aufsatzes). Hinterher immer gut eincremen oder -ölen, damit die Haut nicht austrocknet. Um den entwässernden Effekt zu verstärken, eignen sich Körperöle mit Extrakten aus Birkenblättern, Rosmarin oder Lemongras.

Kleinere Fettzellen
Kosmetikforscher entwickeln Cremes, die die Fettzellen auffordern: Gib endlich was ab und hör auf, dich voll zu stopfen! Wie alle Zellen haben auch Fettzellen auf der Außenwand Rezeptoren. Diese arbeiten wie Pförtner und können Fette rein oder raus lassen - wobei sie Letzteres gern vergessen. Bei im Labor gezüchteten Hautmodellen zeigten Extrakte aus Kakao oder Yamswurzel Wirkung: Sie knöpfen sich die Pförtner vor und erzwingen die Öffnung der Zellentüren. Die freigesetzten Fette sollen anschließend mit Hilfe von Wirkstoffen aus Guarana-Samen, Schwarztee und L-Carnitin in verwertbare Fettsäuren umgewandelt werden. Linolensäure verhindert, dass dieser Prozess wieder rückgängig gemacht wird. Damit aufdringliches Fett die Zellen nicht gleich wieder belagert, sollen Wirkstoffe wie Centella Asiatica, Auszüge aus Meeresbakterien und Algen den erneuten Eintritt verwehren. Im Schlepptau der Aufräum- Kolonne kommt dann Koffein zum Zuge und regt die Mikrozirkulation an. Das Bindegewebe soll durch Extrakte aus Meeresplankton, Apfel oder Hefe gestärkt werden.

12.7.2004 11:43