Tarifverhandlungen bei VW: IG Metall kündigt bereits Protestaktionen an
- Null-Runde für Beschäftigte komme nicht in Frage
- 176.544 Arbeitsplätze sollen erhalten werden
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Zwei Wochen vor den Tarifverhandlungen bei Volkswagen, werden bereits über Protestaktionen und Warnstreiks nachgedacht. Der Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen und Verhandlungsführer der Gewerkschaft, Hartmut Meine, sagte der "Welt am Sonntag" es sei zwar noch zu früh, um über einen Streik zu spekulieren. Die IG Metall sei aber bei Volkswagen besonders gut aufgestellt.
"Wir werden engagiert in die Tarifrunde gehen und unseren Forderungen wenn nötig mit Warnstreiks und Protestaktionen Nachdruck verleihen", sagte Meine. Die Verhandlungen beginnen am 15. September. Die IG Metall verlangt eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um vier Prozent für die Beschäftigten in den westdeutschen Werken. Der Konzernvorstand beharrt dagegen auf einer Nullrunde und anderen Einschnitten, will sich im Gegenzug aber verpflichten, alle 176.544 Arbeitsplätze des Konzerns zu bewahren.
Meine sagt, die IG Metall werde den Volkswagenvorstand bei der Job-Garantie beim Wort nehmen. Dazu sei aber ein "nachprüfbarer, belastbarer Vertrag" erforderlich. Eine Selbstverpflichtungserklärung reiche nicht aus. Bei einer Arbeitsplatzgarantie denke er außerdem in einer Größenordnung von zehn Jahren. Eine Nullrunde für die Beschäftigten komme allerdings nicht in Frage, sagte Meine.
(apa/red)
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