500.000 Fass mehr pro Tag: Höhere OPEC-Öl-Förderung ab 1. August fix!
- Experten: Weltweiter Öldurst und unsicher Lage im Nahen Osten treibt Ölpreis weiter in die Höhe
·Düstere Prognose: Ölpreis steigt weiter
Öldurst und Lage im
Nahen Osten Schuld
·OMV gibt 2 Ölfelder in Australien ab
Australische Drillsearch erwirbt Explorationsgebiete
·OMV-Tochter AMI expandiert weiter
Markteintritt in China als Teil der Asien-Expansion
·OMV expandiert in den Adria-Raum
Konzern übernimmt 2. Hälfte der OMV Istrabenz
Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) wird ihre Ölförderung wie geplant per 1. August um weitere 500.000 Fass erhöhen. Darauf hätten sich die Minister per Umlaufbeschluss geeinigt, sagte ein OPEC-Vertreter am Donnerstag. Ein für kommende Woche geplantes Ministertreffen, auf dem der Beschluss noch einmal hätte überprüft werden sollen, soll bereits abgesagt worden sein.
Wegen des weltweiten Preisanstiegs hatte die OPEC Anfang Juni beschlossen, die Fördermenge ab 1. Juli um zwei Millionen Fass pro Tag zu erhöhen. Seitdem dürfen die am Quotensystem beteiligten zehn Länder täglich offiziell 25,5 Millionen Fass fördern - tatsächlich ist es bereits etwas mehr. In einem zweiten Schritt soll die Produktion von August an um eine weitere halbe Million Fass auf 26 Millionen Fass gesteigert werden.
Ölpreis wird weiter steigen
Experten aus der Energiebranche rechnen größtenteils damit, dass der weltweit steigende Öldurst und die unsichere Lage im Nahen Osten den Ölpreis in den kommenden fünf Jahren weiter in die Höhe treiben werden. Nach einer aktuellen Umfrage des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung unter 200 Fachleuten aus der Energiebranche erwarteten fast zwei Drittel eine Verteuerung.
Der Wiener Grün-Politiker Chorherr glaubt, dass die weltweite Produktion für Erdöl und Erdgas bereits im Vorjahr ihren Höhepunkt erreicht haben könnte. Schon zwischen 2006 und 2010 könnte die Nachfrage nach Ölprodukten die Produktionsgrenzen übersteigen. Öl wird dann immer teurer werden", meinte Chorherr.
Unaufgeregt sieht man die Lage hingegen bei der OMV. Generaldirektor Ruttensdorfer gesteht zwar ein, dass die Zeiten von Ölpreisen um die 18 Dollar, wie man sie im Vorjahr noch erwartet hatte, vorbei seien. "In den nächsten ein bis zwei Jahren", meint er aber, dürfte sich der Ölpreis im Bereich von 22 bis 25 Dollar einpendeln. (apa)
Wetter in Österreich08:07
Es trübt sich einWoche nach Pfingsten unbeständig. Sonne, Regen und Gewitter - alles ist möglich.
Tirol10:21
Betrunken am SteuerProbeführerscheinbesitzerin mit 1,7 Promille Alkohol im Blut von Polizei angehalten
Grand Prix von Monaco08:07
Pool-Party bei Red BullWebber feiert seinen ersten Saison-Sieg. Vettel dementiert Vorvertrag mit Ferrari.

