Mittwoch, 14. Juli 2004

Umfrage zur Arbeitszeit: Österreicher glauben, dass sie länger jobben müssen

  • Länger Jobben ohne Lohnausgleich wird aber abgelehnt

Die Österreicher befürchten, dass sie künftig länger arbeiten müssen. Das geht aus einer Umfrage des "Info Research International"-Instituts (Sample: 500) hervor. 57% sind der Ansicht, dass entsprechende Entwicklungen aus Deutschland nach Österreich überschwappen werden. 31% sind gegenteiliger Meinung.

Dass eine Arbeitszeitverlängerung ohne Lohnausgleich Arbeitsplätze sichern würde, glaubt kaum jemand: "Sicher nicht" (43%) oder "eher nein" (28%) lautete dazu die häufigste Antwort.

Dementsprechend halten die Österreicher auch wenig davon, ein entsprechendes Modell zur Entlastung der Betriebe einzuführen. 41 Prozent sind vollkommen dagegen, 21 Prozent eher ablehnend eingestellt. Am Stärksten ausgeprägt ist die Skepsis übrigens bei der jüngsten Gruppe der Befragten. Sehr dafür sind nur sechs Prozent der Befragten, eher dafür 15 Prozent.

(apa)

14.7.2004 11:09