Greiner Bio-One investiert fünf Mio. Euro in US-Werk: 30 Arbeitsplätze geschaffen
- Steigerung der Kapazität um 60 Mio. 'Vacuette'-Röhrchen
Die Greiner Bio-One International AG mit Sitz in Kremsmünster (Bez. Kirchdorf) in Oberösterreich investiert rund fünf Mio. Euro in den Ausbau der Produktionsanlagen in Monroe/North Carolina in den USA. Zur Steigerung der Kapazität werde eine neue Halle errichtet, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.
Damit werde Platz für eine zusätzliche Anlage zur Herstellung von Röhrchen für das Blutentnahmesystem "Vacuette" geschaffen. Die Kapazität der Fabrik erhöhe sich dadurch um 60 Mio. Röhrchen. Im Zuge der Erweiterung würden auch 30 neue Mitarbeiter eingestellt, so Greiner Bio-One in einer Pressemitteilung.
In den Werken Kremsmünster und Monroe sollen heuer insgesamt 840 Mio. Röhrchen erzeugt werden. Damit ist das Unternehmen laut eigenen Angaben der weltgrößte Produzent von Blutentnahmeröhrchen aus Kunststoff. Im vergangenen Geschäftsjahr sei der Marktanteil von "Vacuette" weiter ausgebaut werden. In Österreich liege er derzeit bei rund 80 Prozent.
Greiner Bio-One ist eine eigenständige Unternehmensgruppe im Eigentum der Familie Greiner. Sie entstand 2001 durch Abspaltung der Sparte Labortechnik aus der Greiner Holding AG. Als Systempartner der diagnostischen und pharmazeutischen Industrie sowie der Biotechnologie ist das Unternehmen mit rund 1.000 Mitarbeitern weltweit in mehr als 100 Ländern aktiv.
(apa)
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