WWF übt Kritik an Olympia-Organisatoren: Sportstätten zerstören Lebensräume
- "Ernster und nicht wieder gut zu machender Schaden"
- Umweltfreundliche Energie, Recycling... werde ignoriert
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Die Olympischen Spiele in Athen fügen der Umwelt einen "ernsten und nicht wieder gut zu machenden Schaden" zu. Das erklärte die Umweltschutzorganisation WWF bei der Vorlage eines 20-seitigen Berichts in der griechischen Hauptstadt. Besonders kritisierten die Umweltschützer den Bau des Ruder- und Kanuzentrums in den Schinias-Auen.
Den griechischen Organisatoren warfen sie vor, den Themen Wassersparen, Recycling und umweltfreundliche Energie kaum Beachtung geschenkt zu haben. Wichtige Naturgebiete seien nun von Straßen und Sportanlagen zerschnitten.
Der WWF kritisierte auch das Internationale Olympische Komitee (IOC), das sich zwar zu ökologischen Grundsätzen bekenne. Diese hätten aber bei der Planung der Athener Spiele keine Priorität gehabt. Eine IOC-Sprecherin wies die Kritik zurück. Von den Organisatoren in Athen gab es zunächst keine Stellungnahme. (apa/red)
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