Leichtathletik: ÖLV schlägt dem ÖOC sieben Athleten für Olympia vor
- Zehnkämpfer Tebbich kämpft noch um die Quali
Der heimische Leichtathletik-Verband (ÖLV) schlägt dem Österreichischen Olympischen Comitee (ÖOC) sieben Athleten für die Spiele in Athen vor. Zusätzlich zu Karin Mayr-Krifka (100 m, 200 m), Bettina Müller (100 m), Günther Weidlinger (5.000 m), Martin Pröll (3.000 m Hindernis), Michael Buchleitner (Marathon) und Roland Schwarzl (Zehnkampf), wurde auch Weitspringerin Olivia Wöckinger nominiert.
Nicht vorgeschlagen wird Susanne Pumper, die das ÖOC-A-Limit über 5.000 m drei Mal deutlich verpasst hat. "Wöckinger hat am Samstag in Mals mit 6,51 m die ÖOC-B-Norm erreicht und in A-Norm mit Rückenwindunterstützung bei den Staatsmeisterschaften. Und zwar ist sie mit 6,72 m um zwölf Zentimeter und damit deutlich drüber gewesen", erklärte ÖLV-Sportkoordinator Hannes Gruber. Außerdem hat Wöckinger aus dem Vorjahr mit 6,60 und 6,69 m zwei A-Normen zu Buche stehen, weiters verzeichnete sie aufsteigende Form.
Mayr-Krifka hat die A-Norm über 100 m nicht erbracht, der ÖLV hofft aber, dass sie auch im Kurzsprint starten kann. Aus internationaler Sicht ist das kein Problem, da sie die IAAF-Norm gelaufen ist.
Zehnkämpfer Thomas Tebbich hat am Wochenende im Rahmen der nationalen Meisterschaften in Estland versucht, die 8.000 Punkte und damit die Norm zu erbringen. Das Ergebnis lag noch nicht vor, sollte es ihm gelungen sein, wird der ÖLV selbstverständlich auch ihn vorschlagen. (apa)
Wetter in Österreich08:07
Es trübt sich einWoche nach Pfingsten unbeständig. Sonne, Regen und Gewitter - alles ist möglich.
Tirol10:21
Betrunken am SteuerProbeführerscheinbesitzerin mit 1,7 Promille Alkohol im Blut von Polizei angehalten
Grand Prix von Monaco08:07
Pool-Party bei Red BullWebber feiert seinen ersten Saison-Sieg. Vettel dementiert Vorvertrag mit Ferrari.
