Der "Masseusenmörder": Mutmaßlicher Serien-Killer in Südkorea festgenommen
- 34-Jähriger soll 19 Frauen ermordet haben
- Opfer wurden in der Nähe eines Tempels verscharrt
In Südkorea hat die Polizei einen 34-jährigen unter dem Verdacht festgenommen, insgesamt 19 Menschen - in der Mehrzahl Masseusen - seit vergangenem Jahr umgebracht zu haben. Der Polizeichef von Seoul, Huh Jon Young, sagte am Sonntag, anscheinend habe der wegen Vergewaltigung und Raub vorbestrafte Täter seine Opfer vor allem aus Hass auf Frauen und auf Reiche umgebracht.
Die ersten Morde soll er im September, nach der Entlassung aus Haft, begangen haben. Nach der Trennung von seiner Freundin zu Anfang dieses Jahres habe er sich dann vor allem Masseusen als Opfer ausgesucht.
Der Verdächtige war den Angaben der Polizei zufolge verhaftet worden, nachdem diese bei der Suche nach einer verschwundenen Masseuse auf seine Spur gekommen war. Inzwischen seien elf Leichen ermordeter Frauen exhumiert worden, die von dem Serienkiller in der Nähe eines Tempels im Norden der Hauptstadt Seoul verscharrt worden sein sollen. (apa/red)
