Donnerstag, 15. Juli 2004

Wie jeden Sommer: Bei sengender Hitze wüten in Kalifornien Waldbrände

  • "Die Luftfeuchtigkeit steigt, und das hilft"

Riesige Feuerwände haben in Kalifornien hunderte von Einwohnern in die Flucht getrieben. In dem Bundesstaat an der Westküste sorgt ein Hochdruckgebiet seit Tagen für sengende Hitze mit Temperaturen um die 40 Grad. Waldgebiete gehen beim kleinsten Funken in Flammen auf, 8.500 Hektar Land waren bis Donnerstag verbrannt.

Gewitter und Niederschläge halfen den Feuerwehrleuten nördlich von San Diego, die Flammen zumindest etwas einzudämmen. 200 Pfadfinder mussten ihren Campingplatz verlassen und 100 Häuser wurden geräumt. "Die Luftfeuchtigkeit steigt, und das hilft", sagte Tyler Ashton, Sprecher der Waldbehörde, der "Los Angeles Times". Das Feuer war wahrscheinlich durch einen illegal abgefeuerten Feuerwerkskörper ausgelöst worden. Die meisten Leute konnten am späten Mittwoch in ihre Häuser zurückkehren.

Auch bei Palm Springs, im Angeles National Forest und in Riverside wüteten Flammen. Der Waldbrand in Riverside wurde wahrscheinlich durch eine brennende Zigarette gestartet. Im Yosemite-Nationalpark brannten neun kleinere Feuer, die durch Blitzeinschlag ausgelöst worden waren. (apa)

15.7.2004 16:00