Panik in Madrid: Feuer nahe Atocha-Bahnhof ausgebrochen!
- Niemand ernsthaft verletzt. Auf Bahnhof wurde am 11. März ein Terroranschlag verübt
Ein Großbrand in Madrid hat am Donnerstag die Bevölkerung in Panik versetzt und zu weit reichenden Stromausfällen in der spanischen Hauptstadt geführt. Das Feuer brach aus bisher ungeklärter Ursache in einem Strom-Umspannwerk nahe dem Atocha-Bahnhof aus, wo bei den Terroranschlägen vom 11. März Dutzende Menschen ums Leben gekommen waren.
Es sei bei dem Feuer aber niemand ernsthaft verletzt worden, berichtete das Fernsehen. Die riesigen Rauchwolken waren kilometerweit zu sehen.
Die Polizei sperrte das Gebiet weiträumig ab und räumte zahlreiche Wohnhäuser. Auf den Straßen brach ein Verkehrschaos aus, eine U-Bahn-Linie musste ebenfalls gesperrt werden. Die Flammen drohten auf ein Gebäude überzugreifen, in dem Chemikalien gelagert sind. In der Gegend befinden sich auch das berühmte Prado-Museum und mehrere Luxus-Hotels. In mehreren Vierteln fiel der Strom aus. Auch das Parlament war im Dunkeln. Das Feuer hatte in dem Umspann-Werk auch zu mehreren Explosionen geführt. (apa)
