Sexuelle Übergriffe auf Minderjährige: Neue Anzeigen in Affäre um Priesterseminar
- Kinderpornografische Bilder auf Computern entdeckt
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Das Schreiben im Wortlaut zum Nachlesen
·NEWS: Sex-Skandal im Priesterseminar
Polizei hat Konsument der Kinderpornos ausgeforscht
Offensichtlich ist die Polizei im St. Pöltner Priesterseminar in mehreren Fällen fündig geworden. "Nach dem bisherigen Erhebungsergebnis wissen wir, dass auf zumindest mehreren Computern, die unterschiedliche Standorte gehabt haben, solche kinderpornografische Bilder gefunden worden sind", sagte Staatsanwalt Walter Nemec. Laut Staatsanwaltschaft gebe es unterdessen auch neue Anzeigen wegen sexueller Übergriffe gegenüber Minderjährigen. Die Ermittlungen sind im Laufen.
Der Sprecher von Diözesanbischof Kurt Krenn, Michael Dinhobl, erklärte, man warte die Stellungnahme der Staatsanwaltschaft ab und werde dann die entsprechenden Schlüsse ziehen. Wer in die Sache involviert war, werde nicht im Priesterseminar bleiben können, so Dinhobl.
Hochspannung im Kirchen-Sex-Skandal von St. Pölten. Die Polizei hat ihre Ermittlungen abgeschlossen und übergab am Freitag ihren Bericht an die Staatsanwaltschaft. In dem Papier sind unter anderem die Ergebnisse der Untersuchung jener acht Computer beinhaltet, die vor einigen Wochen in den Zimmern der Priesterseminaristen beschlagnahmt worden waren. Die PC wurden anschließend auf kinderpornografische Downloads geprüft.
Der Beschlagnahmung der Privat-Computer war die Entdeckung von kinderpornografischem Material am Hauptrechner des Priesterseminars vorausgegangen. Da jedes Mitglied des Priesterseminars für den Zugriff zu diesem Gerät das selbe Passwort verwendete, mussten die Kriminalisten die PC sämtlicher Verdächtiger einem gründlichen Augenschein unterziehen. (apa/red)
