Sex-Affäre zwingt Krenn zum Handeln: Untersuchungskommission eingesetzt
- Krenn: "Erwarte baldigmöglichst umfassenden Bericht"
- Dauer der Untersuchungen nicht absehbar
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Diözesanbischof Kurt Krenn hat am Mittwoch im Zusammenhang mit der mutmaßlichen Sex-Affäre im Priesterseminar St. Pölten eine Untersuchungskommission eingesetzt. Er erwartet "baldmöglichst einen umfassenden Bericht" des Gremiums.
Die Untersuchungskommission ist laut Michael Dinhobl, dem Sprecher von Diözesanbischof Kurt Krenn, ein sechsköpfiges Gremium. Es hat sich diesen Angaben zufolge am Mittwoch konstituiert und auch erstmals getagt.
Wie lange die Untersuchungen rund um das St. Pöltner Priesterseminar dauern werden, war vorerst nicht absehbar. Es "wäre unseriös", der Kommission einen Zeitrahmen vorzugeben, sagte Dinhobl auf Anfrage.
In einer der APA von Dinhobl übermittelten Mitteilung hieß es: "Diözesanbischof Kurt Krenn hat mit heutigem Datum eine Kommission zur Untersuchung der in jüngster Zeit von verschiedener Seite über das Bischöfliche Priesterseminar der Diözese St. Pölten erhobenen Behauptungen, insbesondere was Amtsführung und moralische Integrität der bisherigen Seminarleitung anbelangt, eingesetzt. Aufgabe der Kommission ist es, die erhobenen Anschuldigungen unabhängig vom strafrechtlichen Tatbestand nach StGB auf der Grundlage der kirchlichen Morallehre und des kanonischen Rechts zu prüfen und mir (Krenn, Anm.) baldmöglichst einen umfassenden Bericht vorzulegen."
(apa/red)
