Sex-Skandal im Priesterseminar: Bischof Krenn trägt die Verantwortung
- Klare Worte vom Vorsitzenden aller österrechischen Priesterseminars-Leiter
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'Vorfälle aufarbeiten'
11.000 Fotos ausgewertet, auch Kinderpornos auf PC
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Das Schreiben im Wortlaut zum Nachlesen
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Staatsanwalt rätselt über Herkunft der Fotos
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Bei Priestern & Bischöfen Amtsenthebung möglich
Der mutmaßliche Sex-Skandal im Priesterseminar der Diözese St. Pölten: Für den Vorsitzenden aller österreichischen Priesterseminars-Leiter trägt Bischof Krenn die Verantwortung. Martin Walchhofer: Es sei "erschütternd, dass das passiert ist. Die Verantwortung trägt der Bischof und er muss es auch vor der Kirche von Österreich und auch vor Gott verantworten.
Das sagte der Vorsitzende aller österreichischen Priesterseminars-Leiter gegenüber dem ORF-Landesstudio Salzburg. Walchhofer: "Letztlich hat immer der Bischof die Entscheidung getroffen - es ist bei der Aufnahme der Kandidaten in das Priesterseminar so, dass der Bischof die Entscheidung trifft. Auch bei der Weihe trifft der Bischof die letzte Entscheidung", so Walchhofer im ORF-Landesstudio Salzburg. Die Zusammenarbeit mit dem Priesterseminar in St. Pölten sei immer schwierig gewesen, weil Bischof Kurt Krenn einen sehr eigenständigen Weg gegangen sei, meinte Walchhofer.
Keinen Kommentar gab es seitens des Salzburger Erzbischofs Alois Kothgasser zur Sex-Affäre im St. Pöltener Priesterseminar. "Über die Stellungnahme der Bischofskonferenz hinaus gebe es nichts zu sagen", ließ Kothgasser ausrichten.
(apa)
