Samstag, 17. Juli 2004

Drohung gegen Heinz Fischer: 62-Jähriger kündigte Sprengstoff-Anschlag an

  • Burgenländer drohte Ende Juni per Telefon
  • Sprengstoffanschlag für Keltenfest in NÖ geplant

Wie erst jetzt bekannt wurde, hat es Ende Juni eine Bombendrohung gegen Bundespräsident Heinz Fischer gegeben. Ein 62-jähriger Burgenländer hatte per Telefon gedroht Fischer bei einer Veranstaltung in die Luft zu sprengen. Fischer befand sich zu dieser Zeit beim Keltenfest im Bezirk Wr. Neustadt.

Das berichtet die Tageszeitung "Kurier" in ihrer Samstagsausgabe.

Die niederösterreichische Sicherheitsdirektion bestätigte, dass ein Burgenländer als mutmaßlicher Drohanrufer ausgeforscht wurde. Er soll am 20. Juni bei einem Gendarmerieposten angerufen haben und mit einem Sprengstoffanschlag auf Heinz Fischer gedroht haben, wie die Sicherheitsdirektion Niederösterreich bestätigt.

Das Festgelände wurde geräumt, eine Bombe gesucht, aber auch nach eineinhalb Stunden nicht gefunden. Jetzt wurde der anonyme Anrufer ausgeforscht: Laut "Kurier" soll der burgenländische Pensionist den Drohanruf mit einem Wertkartenhandy getätigt haben. Der Verdächtige will mit der Sache allerdings nichts zu tun haben - er wurde angezeigt. (apa/red)

17.7.2004 15:55