Drohung gegen Heinz Fischer: 62-Jähriger kündigte Sprengstoff-Anschlag an
- Burgenländer drohte Ende Juni per Telefon
- Sprengstoffanschlag für Keltenfest in NÖ geplant
·Militärische Ehren für Präsident Fischer
Staatsoberhaupt in der Slowakei. PLUS: Bilder
·BILDER: Fischer ist aus Indien zurück!
Einwöchiger Staatsbesuch
ging am Dienstag zu Ende
·Präsident Fischer in der Steiermark
PLUS: Bilder der ersten Amtswoche des neuen BP
·Präsident Fischer auf 1. Auslandsreise
PLUS: Bilder der ersten Amtswoche des neuen BP
·Ferrero-Waldner begleitet Fischer!
"Professionelle Zusammenarbeit"
·Wird Fischer ein
"aktiver" Präsident?
Staatsoberhaupt will sich "eher zurücknehmen"
·Fischers 1. Tag als Bundespräsident
Treffen mit Caritas und Diakonie in der Hofburg
Wie erst jetzt bekannt wurde, hat es Ende Juni eine Bombendrohung gegen Bundespräsident Heinz Fischer gegeben. Ein 62-jähriger Burgenländer hatte per Telefon gedroht Fischer bei einer Veranstaltung in die Luft zu sprengen. Fischer befand sich zu dieser Zeit beim Keltenfest im Bezirk Wr. Neustadt.
Das berichtet die Tageszeitung "Kurier" in ihrer Samstagsausgabe.
Die niederösterreichische Sicherheitsdirektion bestätigte, dass ein Burgenländer als mutmaßlicher Drohanrufer ausgeforscht wurde. Er soll am 20. Juni bei einem Gendarmerieposten angerufen haben und mit einem Sprengstoffanschlag auf Heinz Fischer gedroht haben, wie die Sicherheitsdirektion Niederösterreich bestätigt.
Das Festgelände wurde geräumt, eine Bombe gesucht, aber auch nach eineinhalb Stunden nicht gefunden. Jetzt wurde der anonyme Anrufer ausgeforscht: Laut "Kurier" soll der burgenländische Pensionist den Drohanruf mit einem Wertkartenhandy getätigt haben. Der Verdächtige will mit der Sache allerdings nichts zu tun haben - er wurde angezeigt. (apa/red)
