SP macht sich für Frühpensionen stark: Gusenbauer will Verluste begrenzen
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Die Diskussion um das Pensions-Modell der Regierung nimmt kein Ende. Die SPÖ macht sich jetzt für die Frühpensionisten stark. Parteichef Gusenbauer will die Verluste bis 2015 mit maximal 10 Prozent begrenzen.
Das berichten die "Oberösterreichischen Nachrichten". Nach den Regierungsplänen soll man im Zuge des sogenannten Korridors mit 4,2 Prozent Abschlag pro Frühpensionsjahr in Pension gehen können. Wer mit 62 geht, könnte insgesamt einen Verlust von rund 20 Prozent erleiden, gibt es doch neben den Abschlägen noch den in den nächsten Jahren von fünf auf zehn Prozent ansteigenden Verlustdeckel.
"Wir sind der Meinung, das ist nicht fair, da zu diesem Zeitpunkt der Arbeitsmarkt noch nicht die Möglichkeit bietet, dass alle Menschen länger arbeiten. Daher ist es sinnvoll, bis zum Jahr 2015 auch inklusive des Korridors einen Abschlagsdeckel von maximal zehn Prozent zu haben", sagt Gusenbauer. "Wenn jemand nicht länger arbeiten kann, dürfen alle Abschläge insgesamt nicht mehr als zehn Prozent ausmachen." (apa/red)
