Abschied von Präsident Klestil: Begräbnis kostete Exekutive knapp 195.000 Euro!
- Davon 165.000 im Bereich der Polizeidirektion Wien
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20.000 Menschen nahmen
am Sarg Abschied!
Das Begräbnis von Bundespräsident Thomas Klestil kostete die Exekutive insgesamt knapp 195.000 Euro. "Das ist eine erste grobe Kostenschätzung", sagte Wiens Polizeipräsident Peter Stiedl am Mittwoch zur APA. Allein 165.000 Euro sind demnach im Bereich der Wiener Bundespolizeidirektion angefallen.
"Ganz genau können wir das noch nicht sagen. Es sind ja nicht nur Leute auf Überstunden im Einsatz gewesen, sondern auch aus dem Hauptdienst. Diese wurden vor allem für die Ampel- und Kreuzungsüberwachung herangezogen", erklärte Stiedl. Diese Kosten müssten noch genau ausgerechnet werden.
Die genaue Aufschlüsselung: Allein 134.000 Euro entfallen auf den Bereich der Wiener Sicherheitswache, 28.000 auf den Kriminaldienst - darin sind auch die Einsatzkosten für die Mitarbeiter des Wiener Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) enthalten - und 2.600 Euro auf die Sicherheitsverwaltung (Schreibkräfte etc.).
In der Schwechater Polizeidirektion, die sich um An- und Abreise der Ehrengäste zu kümmern hatte, fielen 3.700 Euro in Zusammenhang mit dem Begräbnis an. Für das Bundeskriminalamt wurden 1.400 Euro veranschlagt, für das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung waren es 800 Euro. Weitere 23.000 Euro wurden für den Personenschutz durch das Einsatzkommando Cobra berechnet. Zusammengerechnet kommt man auf 193.500 Euro. Zwischenfälle oder Anzeigen in Zusammenhang mit dem Trauerakt gab es Stiedl zufolge übrigens nicht.
