Donnerstag, 8. Juli 2004

Alpbacher Technologiegespräche 2004:
"Grenzen, Brücken, Gemeinsamkeiten"

  • Finden von 26. bis 28. August in Alpbach in Tirol statt
  • Eröffnungsreferat hält der Astronom Sir Martin Rees

Von 26. bis 28. August finden im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach die Technologiegespräche statt, die von der Vereinigung der Österreichischen Industrie, den Austrian Research Centers und dem ORF organisiert werden. Internationale Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik werden in Plenarveranstaltungen und Arbeitsgruppen zum Thema "Grenzen, Brücken, Gemeinsamkeiten" diskutieren.

Das Eröffnungsreferat der diesjährigen Technologiegespräche hält der Astronom Sir Martin Rees von der Royal Society London. Die Referenten kommen aus 20 Ländern und zum ersten Mal wird auch ein Wissenschafter aus der Äußeren Mongolei an den Technologiegesprächen teilnehmen und im Rahmen des Themenschwerpunktes "Wissenschaft und Technik - die Erste Welt für die Dritte Welt" diskutieren.

Konsensuskonferenz
"Die Alpbacher Technologiegespräche verstehen sich als ‚Konsensuskonferenz', in der versucht wird, für die Politik Entscheidungsmaterial vorzubereiten. In den Diskussionsprozess sind jeweils alle ‚Stakeholder' eingebunden: die erkenntnisorientierte Wissenschaft ebenso wie die anwendungsorientierten Spezialisten aus Forschungseinrichtungen und Unternehmen aber auch Soziologen und Psychologen", so Dr. Thomas Oliva, in der Industriellenvereinigung mit der Organisation der Technologiegespräche beauftragt.

Die Welt von Morgen
Zum Thema Wissenschaftspolitik werden u.a. die Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur Elisabeth Gehrer und Hubert Gorbach, Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie, diskutieren. An dem Programmpunkt "Die Welt von Morgen" wird der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, DI Josef Pröll, teilnehmen.

Junior Alpbach
"Junior Alpbach" ist auch heuer ein Fixpunkt der Technologiegespräche. Mit dem Ziel, den Entdecker- und Forschergeist der jungen Menschen zu wecken und zu fördern, werden Wissenschafter gemeinsam mit den Jungendlichen das Programm gestalten. Die Themen: "Sehen", "Hören", "Weltraum", "Solar Workshop, Red Rover". (APA/red)

8.7.2004 10:24