Mittwoch, 7. Juli 2004

Krenn in NEWS zu Kinderporno-Affäre: "Bete, dass das alles nicht stimmt."

  • St.Pöltens Bischof zu Ablöse-Gerüchten: "Neuauflage des Kesseltreibens gegen mich"

Im Zuge der Affäre rund um das St.Pöltner Priesterseminar, wo die Kripo in Sachen Kinderpornos ermittelt und Regens Propst Ulrich Küchl zurück getreten ist, kam nun auch Diözesanbischof Kurt Krenn ins Schussfeld. Die Affäre wurde von höchsten Kreisen der österreichischen Amtskirche nach Rom in den Vatikan berichtet - dort, so die Gerüchte, bereite man die Ablöse von Bischof Kurt Krenn "aus gesundheitlichen Gründen" vor.

Im NEWS-Interview nahm Bischof Kurt Krenn Anfang Juli erstmals zur Affäre und zu den Ablösegerüchten über ihn Stellung: "Ich habe überhaupt keinen Anlass, an jenen Leuten zu zweifeln, die da jetzt ins Schussfeld gekommen sind", nimmt er Propst Küchl absolut in Schutz, und er, Krenn, bete darum, dass die Wahrheit ans Licht kommt: "Dass das alles nicht stimmt." Dass mittlerweile seine Ablöse als Bischof betrieben würde, kommentiert Krenn so: "Tja, das sind so die Wunschträume mancher." Dabei handle es sich lediglich um das seit mehr als einem Jahrzehnt andauernde "Kesseltreiben" gegen ihn. Krenn: "Es ist halt das alte Lied, ich kenne die vielen Gerüchte, aber man kennt auch die innerkirchliche Landschaft. " Von seiner Ablöse als Bischof oder seiner Amtsrücklegung "kann keine Rede sein, nein, wirklich nicht!" (NEWS)

7.7.2004 12:28