Bundesliga-Start im Pay-TV: Wie Premiere seine Abonnentenzahl verdoppeln will!
- Kofler im FORMAT: "Mit Premiere entscheiden sich die Zuschauer für das beste Sportfernsehen der Welt"

·Die TV-Pläne von Premiere & ATVplus
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Mit Spannung wird der Ankick zur T-Mobile Bundesliga am 13. Juli erwartet: Zum ersten Mal wird heuer Österreichs Bundesliga nicht im Free-TV übertragen. Der ORF hat das Rennen um die Übertragungsrechte gegen das Bieterkonsortium von Premiere Österreich und ATVplus verloren. Mit der Übertragung der Fußball-Bundesliga als Zugpferd will Permiere seine Abonnentenzahl laut FORMAT verdoppeln.
Gemeinsam blätterten die Privatsender 42 Millionen Euro für die Rechte bis 2007 auf den Tisch, den überwiegenden Teil berappte dabei Premiere.
Zusätzlich muss der Abosender pro Jahr zehn Millionen für Produktion und Redaktion investieren. Dafür verspricht Premiere seinen Abonnenten eine Show der Superlative. "Mit einem Premiere-Abonnement entscheiden sich die Zuschauer für das beste Sportfernsehen der Welt", so Pre-miere-Geschäftsführer Georg Kofler.
Sich selbst versprechen die Pay-TV-Macher enormes Kundenwachstum: Die Zahl der Abonnenten soll im nächsten Jahr von 170.000 auf 250.000 steigen, dank der Fußballübertragungen. Bei Premiere hält man diese Zahlen für realistisch, schließlich verzeichnet man in Deutschland Marktanteile von neun Prozent, während in Österreich erst drei erreicht sind. Bis zum Ende der Vertragslaufzeit 2007 soll sich der Abonnentenstand verdoppelt haben, so die ehrgeizigen Pläne.
1.400 Minuten Fußball pro Spieltag
Gemeinsam mit den Formaten von ATVplus gibt es 1.400 Minuten Fußball pro Runde. Damit der Zuschauer immer auf Ballhöhe ist, kommen bei jedem Spiel mindestens sechs Kameras zum Einsatz, beim Top-Spiel sogar neun - eine deutliche Steigerung gegenüber dem ORF. Neben den Liveübertragungen zeigt Premiere jeden Sonntag unverschlüsselt das Format "Talk und Tore". Als Zugpferd für die neuen Sendeformate wurde Christian Nehiba vom ORF abgeworben, ihm stehen Experten wie Peter Stöger, Michael Konsel und Heribert Weber zur Seite.
Die ganze Story lesen Sie im FORMAT Nr. 28
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