Tilgung der Yukos-Steuerschulden: Russland verlängert Rückzahlungsfrist
- Yukos-Aktien legten gleich um 17 Prozent zu
·Yukos in Zahlungs- verzug gesetzt
Konsortium besteht aber nicht auf sofortiger Zahlung
·Machtkampf um Öl- konzern Yukos
Inhaftierte Eigner und Milliarden-Steuerforderung
·Yukos: Gläubiger fordern Rückzahlung
Banken verlangen von Konzern 1 Milliarde Dollar
·Yukos: Zentrale von
Polizei durchsucht
Kisten mit Dokumenten wurden beschlagnahmt
Das russische Finanzministerium hat die Möglichkeit einer Fristverlängerung für die Tilgung der Steuerschulden des angeschlagenen Ölkonzerns Yukos in Aussicht gestellt. "Um dies tun zu können, brauchen wir einen Antrag von Yukos", sagte der stellvertretende Finanzminister Sergej Schatalow am Dienstag in Moskau. Die Kurse der Yukos-Aktien legten nach der Äußerung um 17 Prozent zu.
Dem Ölkonzern droht nach eigener Darstellung der Bankrott, nachdem die Behörden Steuernachzahlungen in Milliardenhöhe gefordert und die Konten eingefroren haben. Am Mittwochabend läuft eine Frist ab, bis zu der der Konzern seiner Steuernachzahlungen entrichtet haben muss.
Yukos ist nach Angaben seiner Gläubigerbanken zudem bei einem Milliardenkredit in Zahlungsverzug geraten. Ein Konsortium mit Beteiligung von Commerzbank und Deutscher Bank hatte ein Darlehen in Höhe einer Mrd. Dollar (814 Mio. Euro) gewährt und stellt dieses nun fällig.(apa/red)
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