Voestalpine verlängert Rückkauf-Aktion: Bis 2005 werden eigene Aktion erworben!
- Bisher gut 3 Prozent vom Grundkapital zurückgekauft
Der Linzer Stahlkonzern voestalpine hat sein seit Sommer 2001 laufendes Programm zum Rückkauf eigener Aktien verlängert. Das neue Programm, für das die Hauptversammlung vor wenigen Tagen grünes Licht gegeben hat, gilt bis 31. Dezember 2005, teilte das börsenotierte Linzer Unternehmen im Amtsblatt der "Wiener Zeitung" mit. Damit ist der Vorstand ermächtigt, Aktien der Gesellschaft in einer Bandbreite von 15 bis 50 Euro pro Stück zu erwerben.
Bisher hat die voestalpine nach Angaben eines Unternehmenssprechers 3,03 Prozent des Grundkapitals zurückgekauft, laut Aktiengesetz dürfen es maximal 10 Prozent sein. Nach dem Beschluss der Hauptversammlung sind allenfalls zurückgekaufte Aktien unter anderem für die Mitarbeiterbeteiligung, die derzeit 10,5 Prozent ausmacht, und das Stock-Option-Programm für leitende Angestellte und Vorstandsmitglieder des Konzerns bestimmt.
An der Wiener Börse notierte die voestalpine-Aktie im heutigen Frühhandel mit 39,70 Euro um 0,75 Prozent schwächer. Seit Jahresbeginn hat der im Leitindex ATX gelistete Stahltitel mehr als 22 Prozent zugelegt. (apa/red)
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