Burger-King-Chef Brad Blum tritt zurück: "Strategische Differenzen" als Grund
- Streit mit Aufsichtsrat um Grill-Salate & fettarme Burger
Die amerikanische Fast-Food-Kette Burger King bekommt wieder einen neuen Chef. Der bisherige Konzernchef Brad Blum gab seinen Posten wegen "strategischer Differenzen" mit dem Aufsichtsrat auf, wie Burger King am Freitagabend in Miami mitgeteilt hat.
Blum stand hinter der Idee, neben dem klassischen Whopper auch Grill-Salate und fettarme Burger zu verkaufen. Die Umsätze zogen zuletzt nach mehrmonatiger Schwächer wieder etwas an. Burger King betreibt weltweit 11.000 Schnellrestaurants in 60 Ländern.
Der 50-jährige Blum war im Jänner 2003 zu Burger King gekommen. Er war bereits der 16. Chef in der 50-jährigen Geschichte der Firma. Burger King gehört seit Dezember 2002 einem Konsortium um die Investmentgruppe Texas Pacific. Ein neuer Konzernchef solle zum 1. August gefunden werden.
(apa)
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