Ganz Griechenland "brennt" und "bebt": Grenzenloser Jubel über den EM-Titel!
- Auch in Wien wurde Sirtaki getanzt und mit Ouzo gefeiert
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·BILDER: Die Jubel- Feiern in Athen!!!
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Die Höhe- und Tiefpunkte einer denkwürdigen EM
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Die besten Spiel-Szenen!
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·Griechenland holt sich den EM-Titel!!
Torschütze Charisteas: "Muss Rehhagel danken"
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Athen und ganz Griechenland sind Sekunden nach dem Schlusspfiff des Europameisterschafts-Finales mit dem sensationellen 1:0-(0:0)-Sieg von Otto Rehhagels Team über Portugal in einen Freudentaumel versunken. "Die Hauptstadt und das Land brennen und beben", berichtete der griechische Rundfunk.
Überall in Athen stiegen Leuchtraketen in den Himmel und verwandelten die Nacht zum Tag. Hunderttausende Menschen stürzten tobend und schreiend auf die Straßen. Viele weinten. Auf dem Lykabettus-Hügel im Zentrum Athens wurden Salutschüsse abgefeuert. Dies findet in Griechenland sonst nur an Nationalfeiertagen statt. Im Zentrum Athens bildete sich ein blau-weißes Fahnenmeer.
Auch die Griechen auf der Mittelmeerinsel Zypern feierten den sensationellen Sieg. In Nikosia herrscht Ausnahmezustand, berichtete das zypriotische Radio.
"Wir gratulieren den Spielern und Otto Rehhagel, weil sie allen Griechen in der ganzen Welt die Gelegenheit gegeben haben, sich endlos zu freuen. Dieser Sommer mit den Olympischen Spielen und diesem EM-Erfolg ist ein griechischer Sommer", sagte der griechische Ministerpräsident Kostas Karamanlis im griechischen Fernsehen aus Portugal.
Griechenland-Feeling in Wien
Auch in Österreichs Hauptstadt ging es rund: Um fast genau 22.00 Uhr war die Hörnesgasse in Wien-Landstraße nicht mehr von einer Seitengasse in Athen zu unterscheiden. Als Angelos Charisteas im Griechenland per Kopf mit 1:0 in Führung brachte, wurde aus dem ungläubigen Staunen über das, was sich auf der Großbildleinwand in der Taverna Lefteris abspielte, tosender Jubel, der bis zum Schlusspfiff an Dezibelstärke noch zunahm. Da wurde es sogar der arg strapazierten Tonanlage im Lokal zuviel: Sie zerplatzte mitten im Sirtaki - die Musik machten zu diesem Zeitpunkt aber ohnehin nur noch die rund 200 stimmgewaltigen Fans.
Die Fans tanzen auf den Tischen, singen, feiern "ihren" Otto "Rehakles" Rehhagel und skandieren "Hellas, Hellas, Hellas!" Es ist ein Abend in Blau und Weiß, der für viele erst in den Morgenstunden mehr "blau" als weiß enden wird.
"Nach dem Sieg im Halbfinale haben wir in meinem Lokal bis halb drei Uhr gefeiert, dann wird es heute eben halb fünf", sagt der Wirt, dessen Name Eleftherios Vorniotakis soviel wie "Der Befreier, der aus dem Norden kommt", bedeutet - für Griechenlands Fußball ist der Befreier aus dem Norden aber eher der deutsche Ruhrpott-Junge Otto Rehhagel. "Dieser Triumph wird vielen jungen Fußballern als Vorbild dienen und eine neue, tolle Generation hervorbringen", glaubt die griechisch stämmige Wiener Grünen-Chefin Maria Vassilakou. (apa/red)
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