Heute geht's los! Vierkampf um den Titel: Saison so spannend wie schon lange nicht!
- Klubkapitäne tippen den zukünftigen Titelträger
- PLUS: Bundesliga-Tippkönig - mitspielen & gewinnen!
·MITSTIMMEN: Wer holt sich den Titel?
Wer darf nach dem letzten Spiel der Saison jubeln?
·NEWS: Die Kapitäne tippen den Meister!
Wer holt sich den Teller, wer muss absteigen?
·TV-Fußball: Eine neue Ära beginnt!
Premiere und ATV+: So läuft es, so viel kostet es!
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Verdienter Triumph oder Glück der Grün-Weißen?
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Die Spannung steigt! Mit dem Duell Aufsteiger gegen Meister zwischen Wacker Tirol und dem GAK geht heute (ab 19.30 Uhr LIVE auf networld.at) die neue Saison der Fußball-Bundesliga los! Es wird ein Vierkampf um den Titel erwartet: GAK, Austria, Pasching und Rapid. Die großen Vier der Liga versprechen noch mehr dramatische Spiele und Erfolge im Europacup. Doch die Karten sind völlig neu gemischt - und im Fußball kann ja bekanntlich alles passieren. PLUS: Die Tipps der Kapitäne - So geht die Meisterschaft 2004/05 aus!
Der Aufsteiger freut sich auf den Meister. Tirol-Manager Christian Ablinger: "Unser Wunschgegner bei der Rückkehr in die höchste Spielklasse war eigentlich Rapid. Aber wir werden auch dem GAK im hoffentlich vollen Tivoli-Stadion einen heißen Empfang bereiten." Aber nicht nur den GAK erwartet bei den Tirolern, die nach Pleite und Zwangsabstieg in die Regionalliga innerhalb kürzester Zeit das Comeback in die höchste österreichische Spielklasse geschafft haben, schon in der ersten Runde ein heißer Tanz. Weil die Klubs diesmal zuallererst aufs Budget schauten und auf spektakuläre Transfers weitgehend verzichtet haben, dürfte das Rennen um Punkte und Tabellenplätze noch enger werden als in der abgelaufenen Meisterschaft.
Kontinuität in Violett
Liga-Krösus Austria Wien zum Beispiel hat sein Budget auf knapp 20 Millionen Euro eingefroren und geht im Unterschied zu den letzten Jahren mit einem praktisch unveränderten Kader in die neue Saison. "Kontinuität" heißt das neue Zauberwort bei den Violetten. Sportmanager und Trainer Günter Kronsteiner hat mit Libor Sionko vom Rivalen GAK nur einen spektakulären Fisch an Land gezogen, tritt auch bei den Spielergagen vermehrt auf die Bremse: "Unser Kader ist ausgeglichen und stark genug. Wenn heute einer zur Austria kommt, dann sicher nicht mehr wegen des Geldes. Wir setzen auf Spieler mit Herz, die für den Verein alles geben."
GAK und Pasching setzen auf Bewährtes
Meistermacher Walter Schachner vertraut beim GAK trotz anstehender Champions-League-Qualifikation mehr auf die bewährten Kräfte als auf riskante Abenteuer. Statt des zur Austria abgewanderten Sionko wurde Exteamspieler Gernot Plassnegger aus der deutschen Bundesliga nachhause geholt. Nicht viel anders die Transferpolitik bei Pasching, pardon, beim FC Superfund. Die Überraschungsmannschaft der vergangenen Saison holte mit dem "Glieder-Edi" eine bewährte Kraft in den Kader zurück. Dennoch gilt die Truppe von Trainer Georg Zellhofer bei vielen Experten heuer als erster Herausforderer von Austria und GAK.
Keine finanzielle Abenteuerlust in Hütteldorf
Auch bei Rekordmeister Rapid verzichtete man in der Übertrittszeit auf große Sprünge, die Abgänge von René Wagner, Roman Wallner & Co wurden bestenfalls ersetzt. Trainer Josef Hickersberger will den offiziell eingeschlagenen Weg trotz der Verpflichtung eines tschechischen Stürmerduos weitergehen: Rund um ein paar Routiniers sollen Spieler aus der eigenen Nachwuchsabteilung so rasch wie möglich an die Spitze herangeführt werden. Er weiß: Für finanzielle Abenteuer ist sein Präsident, Exfinanzminister Rudolf Edlinger, nicht zu haben.
Durch die Zurückhaltung der Klubs in der Transferzeit scheinen daher so wie im Vorjahr Spannung und Dramatik pur sowohl in Sachen Titelkampf wie in der Abstiegsfrage bis zur letzten Runde garantiert.
Unter Druck im Europacup
Alle zehn Klubs sind jedenfalls wild entschlossen, die Fußball-Euphorie, die rund um die "beste Europameisterschaft aller Zeiten" auch in Österreich entstanden ist, für eine neue Aufbruchsstimmung in der Liga zu nützen. Dazu gehören nicht nur spannende Spiele und Einsatz bis zur letzten Minute (sonst verliert die Premiere-Konferenzschaltung von vornherein ihre Dramatik).
Die vier österreichischen Europacup-Vertreter (GAK, Austria, Pasching, Rapid) müssen heuer über eine Statistenrolle im internationalen Fußball hinauswachsen. Andernfalls droht der Totalabsturz im UEFA-5-Jahres-Ranking und sogar der Verlust eines Europacup-Startplatzes. Denn nächstes Jahr fällt das Rekordergebnis aus der Saison 2000/01 mit Sturm als erfolgreichem Champions-League-Fighter aus der Wertung.
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