Trotz aller Warnungen: Ralf Schumacher will bereits in Ungarn sein Comeback geben
- BMW-Direktor: "Will schneller zurück als Ärzte meinen"
- Ungarn Grand-Prix findet am 15. August statt
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Der Deutsche Ralf Schumacher möchte beim Formel-1-Grand-Prix von Ungarn in Budapest (15. August) sein Comeback geben. "Ich habe mit ihm gesprochen, er ist optimistisch. Er will schneller wieder zurück als die Ärzte meinen und in Ungarn wieder fahren". erklärte BMW-Motorsport-Direktor Mario Theissen am Samstag in Silverstone.
Der Wahl-Salzburger hatte sich am 20. Juni in Indianapolis beim Aufprall an eine Betonmauer zwei Brustwirbel gebrochen sowie eine Gehirnerschütterung und Prellungen im Rückenbereich zugezogen. Seitdem wird "Schumi II" bei Williams-BMW vom Spanier Marc Gene ersetzt. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass Schumacher ab der kommenden Saison für Toyota fahren wird.
Comeback könnte noch am Veto der Ärzte scheitern
Ob Schumacher wirklich bereits wieder in Ungarn mit von der Partie ist, scheint jedoch auf Grund des möglichen Vetos der Ärzte fraglich. "Ich weiß nicht was die Doktoren dazu sagen. Kommende Woche gibt es medizinische Untersuchungen, danach wissen wir mehr", meinte Theissen. Auch Teamboss Frank Williams möchte Schumacher sobald wie möglich zurück im Auto sehen. "Ohne Ralf geht es bergab. Wenn wir vom zweiten auf den dritten Platz der Konstrukteurswertung zurückfallen, kostet uns das 2,5 Millionen Dollar. Und wenn wir vom dritten auf den vierten Platz fallen kostet uns das weitere zwei Millionen Dollar. Wir brauchen Ralf so schnell wie möglich", rechnete Williams vor.
(apa/red)
