Rene Haselbacher nach seinem schweren Sturz bei der Tour des France geschockt
- Bruch der Lenkstange:"Knacks werde ich nie vergessen"
- Einige Tage im Spital, Olympia-Hoffnungen zu Ende
·Hushovd gewinnt achte Tour-Etappe
Kirchen und Zabel auf den Plätzen, Voeckler in Gelb
Haselbacher, der auf der Intensivstation des Krankenhauses in Angers liegt und bis Montag im Spital bleiben muss, erinnert sich mit Schrecken an den Sturz. "Ich war an vierter Position und wollte mich gerade aufrichten. Da hat es plötzlich "Knacks" gemacht, dieses "Knacks" werde ich mein ganzes Leben lang nicht vergessen", berichtete Haselbacher, der seine Olympia-Ambitionen natürlich ad acta legen muss.
"Danach sind Räder über mich drübergefahren und Leute über mich gestürzt. Ein Rad hat mich mitten ins Gesicht getroffen und mir die Nase gebrochen", so der Burgenländer, der bei vollem Bewusstsein war und auf Grund der Rippenbrüche kaum Luft bekam. Wenige Augenblicke später tauchte McEwen auf und bedrohte den blutüberströmten Österreicher mit der Faust. Auf Grund dieses Zwischenfalls will Gerolsteiner eine Beschwerde bei der Tourleitung einreichen und beim Lotto-Team von McEwen vorsprechen.
"Ein Scheißjahr", fasste Haselbacher zusammen, nachdem der Pechvogel im Jänner mit einem Virus außer Gefecht gesetzt und weit zurückgeworfen worden war. "Das muss ich einfach abhaken. Ich werde mir bei der Rückkehr keinen Stress machen", meinte Haselbacher, der frühestens im Herbst wieder ins Renngeschäft einsteigen kann.
(apa)
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