Glomser trotz Sturz auf der dritten Tour-Etappe sicher: "Fahre weiter"
- Starke Kopfschmerzen, tiefe Wunde am rechten Knie
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Gerrit Glomser ist auf der 3 Etappe der Tour de France von Waterloo über 210 Kilometer nach Wasquehal gestürzt und hat sich dabei zahlreiche Verletzungen zugezogen. Dennoch gibt sich der Salzburger kämpferisch: "Ich fahre sicher weiter. Am Anfang wird es ein bisschen weh tun, aber das wichtigste ist, dass die Oberschenkel nichts haben. Ich hoffe, dass ich relativ gut schlafen kann."
Der Saeco-Teamarzt diagnostizierte bei seiner ersten Untersuchung eine ein Zentimeter tiefe Wunde am rechten Knie sowie Abschürfungen an Rücken und beiden Ellbogen. Zudem leidet Glomser an starken Kopfschmerzen, vermutlich Folgen eines mittleres Schädeltraumas.
Der Massensturz passierte rund sieben Kilometer vor dem ersten Kopfsteinpflasterabschnitt: "Es war wie ein Jagdrennen - jeder wollte vor dem ersten Kopfsteinpflaster in vorderer Position sein. Dann der Massensturz vor mir, ein Ausweichen war unmöglich, ich krachte voll gegen vor mir gestürzte Fahrer. Irgendwie habe ich mich mit schweren Kopfschmerzen aufgerappelt. Ich muss auf den Kopf gefallen sein, genau weiß ich es gar nicht mehr. Mein rechtes Knie war voller Blut, ich hab nur versucht weiter zu fahren", berichte Glomser, der das Rennen fortsetzte und unter Schmerzen mit 15:13 Minuten Rückstand ins Ziel kam.
Glomser wurde nach dem Zieleinlauf von der Ambulanz und dem Teamarzt erstversorgt. Laut Manager Michael Moser dürfte die Knieverletzung das größte Problem darstellen.
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