Innenminister Strasser zog positive Bilanz:
Keine Zwischenfälle rund um Begräbnis
- "Möchte mich bei allen Mitarbeitern bedanken"
- Laut Strasser waren 1.300 Menschen im Einsatz
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Eine positive Bilanz über den Großeinsatz rund um das Staatsbegräbnis von Bundespräsident Thomas Klestil hat Innenminister Ernst Strasser (V) am Samstagnachmittag gezogen. "Es gab keinerlei Zwischenfälle. Ich möchte mich bei allen Mitarbeitern für die hervorragende Arbeit bedanken", sagte der Ressortchef in einem Gespräch mit der APA.
Die Exekutive sei vor schwierigen Herausforderungen gestanden. "Zum einen wollten wir alles tun, damit die Österreicher möglichst nahe den Verstorbenen auf seinem letzten Weg begleiten konnten. Zum anderen hatten wir so viele Staatsgäste in Wien wie noch nie in den vergangenen 100 Jahren. Es galt daher, entsprechend hohe Sicherheitsmaßnahmen zu setzen und Verkehrsleitungen durchzuführen", berichtete der Minister.
Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Stellen der Exekutive, aber auch mit dem Bundeskanzleramt, dem Außenministerium sowie den Mitarbeitern des verstorbenen Bundespräsidenten und seinem Nachfolger Heinz Fischer hätte perfekt funktioniert. Strasser wies darauf hin, dass die Vorbereitungen in kürzester Zeit vonstatten zu gehen hatten. 1.300 Leute waren dem Innenminister zufolge im Einsatz.
Die Kosten für das Großaufgebot seien "erheblich, aber notwendig, um den letzten Gang von Thomas Klestil würdig und sicher zu gestalten". Die exakte Summe für den Einsatz werde erst in den nächsten Tagen feststehen. Wie gut die Sicherheitsvorkehrungen gelaufen seien, hätten ihm, Strasser, mehrere Staatsoberhäupter bestätigt.
(apa/red)
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