NEWS-Herausgeber Worm zum Zustand von Thomas Klestil: "Wenig Hoffnung"
- Klestil-Wegbegleiter: "Nur ein Wunder kann ihn retten"
- Niere und Leber versagen: "Mehr kann man nicht haben"
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NEWS-Herausgeber Alfred Worm hat die Hoffnung um Thomas Klestil so gut wie aufgegeben. "Niere und Leber versagen, was kann man noch mehr haben?" ist der Klestil-Wegbegleiter Dienstag um 16 Uhr im Gespräch mit networld.at tief betroffen.
Die Komplikationen traten in der Früh auf, so Worm. Während Klestil über Nacht noch stabil war, verschlimmerte sich der Zustand des Staatsoberhaupts in den frühen Morgenstunden.
Und er verschlechtert sich weiterhin. "Zwar nicht mehr so schnell wie in der Früh, aber er verschlechtert sich. Wir können nur hoffen und warten."
Mit der Familie steht Worm "indirekt" in Kontakt, über die behandelnden Ärzte ist er "laufend" über Klestils Zustand auf dem laufenden.
Leidensweg begann im Juni 2003
Worm weiter: "Man darf nicht vergessen, er ist ja schon vor dem Herzstillstand am Montag sehr krank gewesen." Die Lungenfibrose dürfte den Ausschlag gegeben haben. "Und dann war es ein Wechselspiel zwischen Herz und Lunge." Begonnen haben der Leidensweg beim Staatsbankett für den algerischen Präsidenten Bouteflika am 17. Juni 2003. "Da hätte er schon nicht mehr hineingehen sollen. Das hat ihm sehr geschadet." Dass sich der Gesundheitszustand Klestils dann aber so verschlechtert hat, sei nicht abzusehen gewesen, auch wenn es ihm in den letzten Wochen schon schlechter gegangen sei.
(red)
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