Samstag, 10. Juli 2004

Zum Hackeln verdonnern: FPÖ will Asylwerber für gemeinnützige Arbeiten

  • Vorschlag der FP- Sicherheitssprecherin Partik-Pable
  • Grünflächen und Gebäude könnten geplegt werden

Die freiheitliche Sicherheitssprecherin Partik-Pable hat am Samstag gefordert, Asylwerber zu gemeinnützigen Arbeiten heranzuziehen. Einerseits könnten so Arbeiten durchgeführt werden, die ansonsten aus finanziellen Gründen nicht oder nur partiell durchgeführt würden, andererseits böte sich für Asylwerber damit die Möglichkeit, zu einem kleinen Taschengeld zu kommen, meinte Partik- Pable.

Überall in Österreich, besonders aber in Wien, gebe es Grünflächen, die überhaupt nicht oder nur unzureichend gepflegt würden, Gebäude, deren Fenster aus Kostengründen nicht oft genug gereinigt werden könnten und vieles andere mehr, Arbeiten also, die im Interesse aller lägen. Es wäre nur angemessen, wenn Asylwerber etwas dazu beitrügen, derartige Probleme zu lösen. Eine Organisationseinheit, die die Koordinierung übernimmt, sollte dazu eingerichtet werden.
(apa)

10.7.2004 12:28