Nach USA- Airbag-Massenklage: Brems-probleme bei 90.000 Mercedes in Japan!
- DaimlerChrysler-Rückruf von über 98.000 Mercedes
- Betroffene Modelle: E-, S-, CL- und A-Klasse und CLK
Der deutsch-amerikanische Autokonzern DaimlerChrysler ruft in Japan rund 98.000 Mercedes-Benz-Fahrzeuge wegen Bremsproblemen in die Werkstätten zurück. Bei hohen Temperaturen könne eine Gummi-Membran in einer Hydraulik-Einheit aufreißen und Bremsflüssigkeit auslaufen, sagte ein Mercedes-Benz-Sprecher in Stuttgart. Betroffen seien die Pkw-Baureihen E-, S-, CL- und A-Klasse sowie der CLK.
Japanische Medien hatten unter Berufung auf den Transportminister des Landes zunächst von 121.000 Fahrzeugen berichtet. Dies wies der Mercedes-Sprecher zurück: "Diese Zahl ist mir nicht bekannt." Der Fehler liege beim Zulieferer der Bremskomponente und sei den japanischen Behörden pflichtgemäß gemeldet worden. Diese hätten den Rückruf angeordnet. Die importierten Fahrzeuge wurden zwischen 1997 und 2004 hergestellt. Apa/red)
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