NEWS-Umfrage: Mehrheit für 40-Stunden-Woche nach deutschem Vorbild
- 50% würden lieber länger arbeiten als Job zu verlieren
- Generelle Rückkehr zur 40-h-Woche lehnen 61% ab
·Arbeitszeit: Heftige Kritik an Bartenstein
Wirtschaftsminister hält an flexibler Arbeitszeit fest
·Bartenstein für flexible Arbeitszeiten
"trend": Regelung per Gesetz sei überholt
·AK-Chef kritisiert Minister Bartenstein
AK-Präsident Dinkhauser zeigt sich "erschüttert"
·Scharfe SP-Kritik an Bartenstein
"Letztlich will er damit die nur Lohnkosten senken"
·Breite Ablehnung für Sorger-Vorschlag
Sallmutter: Arbeitszeit- verkürzung muss kommen
·Job-Garantie dank längerer Arbeitszeit
Deutschland: Siemens einigt sich mit IG Metall
·Mehr arbeiten für den gleichen Lohn
IV-Chef Sorger sorgt mit Vorschlägen für Aufregung
Die neue entflammte Debatte über "Mehr Arbeit für weniger Lohn" spaltet Österreichs Arbeitnehmer in zwei Lager: In einer repräsentativen Umfrage für das Nachrichtenmagazin NEWS zeigt sich eine Mehrheit der österreichischen Arbeitnehmer bereit, ohne Lohnausgleich länger zu arbeiten, wenn der eigene Arbeitsplatz dadurch gerettet werden könnte. Laut der vom Meinungsforschungsinstitut Gallup für NEWS erstellten Studie können sich 50 Prozent der Befragten die Rückkehr zur 40-Stunden-Woche, so wie dies bei Siemens in Deutschland geschehen ist, vorstellen. Rund 38 Prozent lehnen Mehrarbeit bei gleichem Lohn auch in diesem Fall ab.
Die generelle Einführung der 40-Stunden-Woche bei gleich bleibendem Gehalt stößt hingegen in der NEWS-Umfrage bei 61 Prozent der Arbeitnehmerschaft auf Ablehnung. Nur 30 Prozent der Österreicher sind dafür.
Für die Einführung der 40-Stunden-Woche brechen laut NEWS-Befragung eine Reihe von heimischen Führungskräften wie der Papier-Industrielle Alfred Heinzel und Böhler-Uddeholm-Chef Claus Raidl eine Lanze. Noch weiter geht Elektroketten-Inhaber Robert Hartlauer, der im NEWS-Interview die Abschaffung der Lohn-Zuschläge für Arbeitszeiten von 18.30 bis 22.00 Uhr fordert. "Derzeit können wir die abendlichen Rahmenöffnungszeiten nicht voll nützen, weil die Zuschläge die Abend-Arbeitskräfte so verteuern, dass es für uns kein Geschäft wäre", so Hartlauer zu NEWS.
Mehr dazu lesen Sie jetzt im neuen NEWS!
Wetter in Österreich08:07
Es trübt sich einWoche nach Pfingsten unbeständig. Sonne, Regen und Gewitter - alles ist möglich.
Grand Prix von Monaco08:07
Pool-Party bei Red BullWebber feiert seinen ersten Saison-Sieg. Vettel dementiert Vorvertrag mit Ferrari.
Haustiere der Promis08:11
Stars und ihre HundeGeorge Clooney, Reese Witherspoon und Co. zeigen sich mit den süßen Vierbeinern
