Japan-Exporte: Nach Rückgängen stiegen die Ausfuhren wieder um 35 Prozent
- Die größten Posten sind Holzprodukte & Maschinen
Nach einem Rückgang um 6,2 Prozent auf 855 Mio. Euro im Jahr 2003 ziehen Österreichs Exporte nach Japan wieder an. Im ersten Quartal 2004 sind die Ausfuhren um 35 Prozent auf 252 Mio. Euro gestiegen, gab die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) am Montag bekannt. "Die Aussichten sind wieder mehr als positiv, wir sind aus dem Tunnel draußen." Die Importe aus Japan legten im Jahresvergleich ebenfalls zu, aber "nur" um 5,9 Prozent auf 486 Mio. Euro. Gedämpft worden waren die Japan-Exporte Österreichs im Vorjahr unter anderem durch den schwachen Dollar, die Irak-Krise und die Lungenseuche Sars.
Größter Posten ist mit rund 28 Prozent der heimischen Gesamtexporte nach Japan die Ausfuhr von Holz, Produkten daraus und Möbeln. Etwa ein Zehntel, so die WKÖ, entfällt auf Maschinen, Straßenfahrzeuge und andere Beförderungsmittel machen rund 12 Prozent aus, Nahrungsmittel 5 Prozent und Sportgeräte zirka 4,5 Prozent. Gute Chancen für österreichische Exportunternehmen sieht der WKÖ-Handelsdelegierte in Tokio, Ernst Laschan, vor allem bei erneuerbaren Energien, Produkten für die Altersversorgung sowie in ausgewählten Bereichen der Automobilbranche.(apa/red)
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