Klage gegen Indy-Ärzte: Möglicherweise 1 Million Euro für Ralf Schumacher
- Juristische Schritte wegen nicht diagnostizierter Brüche
·Ralf nur knapp dem Tod entronnen!
Schumi II: "Dann wäre ich jetzt nicht mehr da"
·Schumi freut sich über Halbzeitbilanz
Dominator warnt: In der F1 kann alles passieren
·Endstand in der Formel 1-WM 2004
Endergebnis bei Fahrern und den Konstrukteuren!
·Unfallreicher US-Grand Prix in Indy
Ralf Schumacher nach Horror-Crash ins Spital
·GP der USA: DIE BESTEN BILDER!
Schumi siegt, Klien bereits in der ersten Kurve out
·Riesen-Diashow der Saison 2003
Schumi-Jubel und alle Rennen der letzten Saison
·Ihre Meinung: Formel-1-Diskussion
Wird es in der nächsten Saison spannender?
BMW-Williams-Pilot Ralf Schumacher könnte nach seinem Unfall in Indianapolis ein stattliches Schmerzensgeld in der Höhe von maximal 1,25 Millionen Dollar (1,029 Mill. Euro) bekommen. Der Deutsche klagt die Ärzte von Indianapolis wegen der nicht diagnostizierten Brüche zweier Brustwirbel juristische Schritte geplant. Bekommt er Recht, klingelt die Kasse.
"Ein deutscher Anwalt arbeitet daran. Wir brauchen noch verschiedene Unterlagen, unter anderem ärztliche Gutachten", meinte Weber in Magny-Cours. "Wenn wir Versäumnisse bei Ralfs medizinischer Behandlung im Methodist Hospital entdecken, klagen wir." Der Wahl-Salzburger muss sich jedoch auf einen langen Prozess einstellen. "Ich schätze fünf Jahre", sagte die Rechtsanwältin Laura Crowley aus Indianapolis, die auf Klagen wegen medizinischer Fehlleistungen spezialisiert ist. Dem Schumacher-Lager bleiben zwei Jahre vom Unfalldatum 20. Juni an gerechnet, um Klage einzureichen.
Nach den Gesetzen des Bundesstaates Indiana hängt die Höhe einer möglichen Entschädigung davon ab, ob der Arzt versichert ist. Für versicherte Mediziner gelten 1,25 Millionen Dollar als maximal zu zahlende Summe, für unversicherte gibt es keine Obergrenze. "Diese Ärzte sind versichert", teilte Weber mit. (apa/red)
