Tour-de-France-Chef Jean-Marie Leblanc befürchtet Doping-Razzien der Polizei
- Direktor des Radrennens zeigt aber Verständnis dafür
- Armstrong bekommt von Innenministerium Leibwächter
Jean-Marie Leblanc, Direktor der am Samstag in Lüttich beginnenden Tour de France, befürchtet Doping-Razzien der Polizei. "Man kann das nicht ausschließen", meinte Leblanc am Dienstag gegenüber dem Internetdienst "Radsport-News". Der Tour-Chef hätte Verständnis dafür, "wenn es nötig wird, dass Polizei oder der Zoll eingreifen".
Aber es sei "dann notwendig, dass dies mit größtmöglichem Respekt vor den Fahrern geschieht, und dass die Würde der Athleten, die einen drei Wochen langen schweren Wettkampf bestreiten, gewahrt wird".
Über den fünffachen Toursieger Lance Armstrong, der bei der Tour durch zwei Bodyguards des französischen Innenministeriums begleitet werden wird, meinte Leblanc: "Ich bewundere seine Professionalität. Er ist physisch vielleicht nicht der talentierteste im Vergleich zu Jan Ullrich, was den so genannten Motor angeht. Aber Armstrong hat fünf Mal die Tour gewonnen - und das vor allem durch seine mentale Stärke, seinen Charakter."
(apa)
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