Dienstag, 29. Juni 2004

Keine Veränderung: ÖTV-Damen auf dem Bergisel mit Schett und Schwartz vs. USA

  • Wartusch und Bammer stehen im Aufgebot
  • Noch Unklarheit über zweite US-Einzelspielerin

Nach dem Motto "Never change a winning team" hat Non-Playing-Captain Alfred Tesar das Quartett Barbara Schett, Barbara Schwartz, Patricia Wartusch und Sybille Bammer für den Fed-Cup-Viertelfinal-Schlager gegen die USA am 10. und 11. Juli im Innsbrucker Bergisel-Stadion nominiert. Damit vertraut Tesar jener Mannschaft, die in der Auftaktrunde der Weltgruppe 2004 im vergangenen April in St. Pölten die Slowakei mit 3:2 bezwungen hat.

"Wir gehen mit dem stärksten Team, das uns derzeit zur Verfügung steht, in das Duell gegen die USA. Diese Spielerinnen haben in der Vergangenheit herausragende Leistungen im Fed Cup geboten und Österreich bis auf Platz acht des Fed Cup-Rankings geführt", begründete Tesar seine Entscheidung.

"Natürlich sind wir gegen die USA, die neben Venus Williams mit Martina Navratilova und Lisa Raymond auch eines der weltbesten Doppel aufbieten werden, in der Rolle des Außenseiters. Aber das waren wir auch 2002 in Charlotte und dann haben wir die Amerikanerinnen mit 3:2 besiegt", hofft der Kapitän.

Sein Pendant hat das Team noch nicht offiziell genannt: Zina Garrison hat die zweite Einzelspielerin neben Venus Williams noch nicht verraten, durchaus möglich, dass der Wimbledonverlauf da eine Rolle spielt.

Für die Einzel gelten Barbara Schett und Barbara Schwartz in den ersten beiden Singlepartien als quasi fix. "Barbara Schett hat gegen die Slowakei mit zwei Dreisatzerfolgen den Grundstein zum Sieg gelegt, und Barbara Schwartz hat im Fed Cup schon für viele Highlights aus österreichischer Sicht gesorgt", so Alfred Tesar, der die Steirerin Evelyn Fauth als Sparringpartnerin nach Tirol eingeladen hat.

Karten für den Länderkampf mit außergewöhnlichem Schauplatz im Auslauf der Bergisel-Schanze können bei Ö-Ticket unter www.oeticket.com und bei allen Tiroler Raiffeisenbanken bezogen werden. Tagestickets kosten 40 Euro (bzw. 25 für Jugendliche bis 16 Jahre). Die Preise für Zweitagestickets belaufen sich auf 70 bzw. 40 Euro. Bisher sind etwa 1.500 Tickets abgesetzt. (apa/red)

29.6.2004 12:38