Streit in Irak-Regierung: Debatte über Stationierung arabischer Truppen
- Allawi, Schiiten und Kurden gegen Entsendung
- Verschiebung zu Gunsten der Sunniten befürchtet
·Irak: Regierung plant Notstandgesetz
Jemen und Jordanien relativieren Truppenhilfe
·Pentagon bestätigt: US-Geisel ist frei
Gekidnappter Soldat in US-Botschaft in Beirut
·Irak: Protest der Saddam-Anhänger
PLUS: Die Bilder - So sieht Saddam Hussein jetzt aus!
·Iran bereitet Klage gegen Saddam vor
Erhobene Vorwürfe: Krieg und Chemiewaffen-Einsatz
·BILDER: So sieht Saddam heute aus!
Ex-Diktator mit gepflegtem Vollbart bei Verhandlung!
In der irakischen Übergangsführung bahnen sich Streitigkeiten in der Frage einer Stationierung arabischer Truppen im Land ab. Sowohl Premier Iyad Allawi als auch die schiitischen und kurdischen Regierungsmitglieder seien gegen jede Entsendung arabischer Truppen, berichtete die arabische Zeitung "Al Hayat" am Sonntag.
Sie befürchteten dadurch eine Verschiebung des Kräfteverhältnisses zu Gunsten der arabischen Sunniten, hieß es in dem Bericht. Regierungssprecher Guirgis Sada hingegen bezeichnete Angebote arabischer Staaten als "wichtig und positiv". Außenminister Hoshiyar Zebari erklärte in Bagdad, er begrüße zwar das Angebot der jemenitischen Regierung, sei aber gegen eine militärische Beteiligung von Nachbarstaaten des Irak, womit er auf Jordanien anspielte.
Zebari hat mehrere Nachbarstaaten beschuldigt, die Aufständischen in seinem Land aktiv zu unterstützen. In einem Interview der britischen Zeitung "The Sunday Telegraph" kündigte der Minister an, die Übergangsregierung werde in den kommenden Tagen Beweise dafür vorlegen.
Zebari kündigte an, dass der Irak sich nicht gegen im Lande stationierte US-Truppen stellen würde, falls das US-Militär diejenigen Nachbarländer angreifen würde, die die Aufständischen unterstützten. Die Regierung in Bagdad glaube, dass bis zu 10.000 verdeckte Agenten aus dem Ausland in den Irak eingesickert seien. (apa)
Wetter in Österreich08:07
Es trübt sich einWoche nach Pfingsten unbeständig. Sonne, Regen und Gewitter - alles ist möglich.
Familiendrama in St. Pölten15:23
Bluttat: Bub ist totÄrzte kämpften erfolglos: Achtjähriger Bub nach Kopfschuss gestorben
