Verheerende Sturmschäden: 37 Tote durch Taifun auf Philippinen und in Taiwan
- Fluten und Erdrutsche werden zu tödlichen Fallen
Bei einem Taifun auf den Philippinen und in Taiwan sind mindestens 37 Menschen ums Leben gekommen. Allein auf der philippinischen Insel Luzon starben 26 Menschen, teilte die Zivilschutzbehörde des Landes mit. In Taiwan seien mindestens sieben Menschen in den Fluten oder durch Erdrutsche ums Leben gekommen, erklärten die dortigen Rettungskräfte.
In den beiden Ländern wurden insgesamt 19 weitere Menschen vermisst; zudem gab es den Angaben zufolge 28 Verletzte. Im Norden der Philippinen mussten 385.000 Menschen vor "Mindulle" in Sicherheit gebracht werden. Der Sturm beschädigte oder zerstörte dort knapp 14.000 Häuser.
Die Zivilschutzbehörde gab den entstandenen Schaden mit umgerechnet etwa elf Millionen Euro an. Der Taifun war mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 190 Stundenkilometern über die Philippinen hinweggefegt und von dort weiter nach Taiwan gezogen. (apa/red)
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