Chirac empfängt Kollegen Berlusconi nach Meinungsdifferenzen in Paris
- Raumfahrt- und Rüstungsprojekte und Kampf gegen illegale Einwanderung als bestimmende Themen
Überschattet von Meinungsverschiedenheiten in der Irak- und Europapolitik kommen der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi und der französische Präsident Jacques Chirac heute in Paris zu einem Gipfeltreffen zusammen. Es ist der erste bilaterale Gipfel seit 19 Monaten. Italien hatte sich im Konflikt um den Irak-Krieg auf die Seite Washingtons gestellt. Nicht erfreut ist Berlusconi auch wegen der deutsch-französisch-britischen Dreiertreffen zur Europapolitik.
Chiracs Sprecherin Catherine Colonna sagte jedoch in Hinblick auf den Pariser Treffen, Italien sei für Frankreich "in Europa ein Partner ersten Ranges". Bei dem Treffen, an dem auch mehrere Ressortminister teilnehmen, soll es um Raumfahrt- und Rüstungsprojekte, den Kampf gegen die illegale Einwanderung und die neue Bahn-Durchquerung der Alpen zwischen Lyon und Turin gehen, die bis 2018 fertig gestellt werden soll. (apa/red)
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