Samstag, 3. Juli 2004

Nach Staus am Freitag: Entspannte Reise-welle am ersten Tag der Sommerferien

  • Keine umfangreichen Behinderungen auf den Straßen

Die erwartete Reisewelle am ersten Tag der großen Ferien ist entspannt angerollt: "Ab in den Urlaub" hat es für viele Schülerinnen und Schüler schon unmittelbar nach der Zeugnisverteilung am Freitag geheißen, und so blieben umfangreiche Verkehrsbehinderungen am Samstagvormittag nach Angaben des ARBÖ aus.

"Die erste Urlauber-Reisewelle war bereits Freitagnachmittag unterwegs", sagte Gerald Schneider vom ARBÖ Informationsdienst. Am Samstag verlief die Fahrt in den Urlaub daher für die meisten Autofahrer ohne lange Verzögerungen.

Eine Baustelle sorgte auf der A2, Südautobahn, bei Mooskirchen für Behinderungen und bis zu drei Kilometer Stau. Ein wenig Geduld war auch bei Sinabelkirchen in Fahrtrichtung Graz gefragt. Gegen 8.00 Uhr führte dort ein Unfall zur Blockierung eines Fahrtstreifens, es gab einen kurzen Rückstau.

Auf der Klagenfurter Umfahrung wurde der Verkehr beim Ehrentalerbergtunnel in Richtung Villach nur noch blockweise abgefertigt. Die Autofahrer mussten Wartezeiten von etwa 20 Minuten in Kauf nehmen.

Wer den Samstag zum Einkaufen oder für einen Kurzurlaub in Ungarn nützen wollte, war gut beraten, die Grenzstelle Nickelsdorf zu meiden: Der ARBÖ berichtete von zweistündigen Wartezeiten bei der Ausreise aus Österreich. (apa)

3.7.2004 09:47