Gorbach und Walch lehnen ab: Keiner will stellvertretender Obmann der FPÖ werden
- Vizekanzler Hubert Gorbach wird nicht kandidieren
- FP-Chef der Arbeitnehmer Walch sei mit Arbeit überhäuft
Die Suche nach dem stellvertretenden Parteiobmann geht weiter: Vizekanzler Hubert Gorbach will beim FP-Parteitag am Samstag nicht kandidieren. Und auch Max Walch legt keinen Wert darauf, am kommenden Samstag wieder zum stellvertretenden FPÖ-Obmann gewählt zu werden.
Vizkanzler Gorbach will nicht Vizeparteichef werden: "Ich habe darauf immer eine klare Antwort gegeben", so Gorbach am Rande der Angelobung von Rechnungshofpräsident Josef Moser gegenüber der APA. Auf die Frage, ob das bedeute, dass er nicht kandidieren meinte Gorbach knapp: "Ja".
Max Walch sei mit Arbeit überhäuft und halte von Titeln ohnehin nicht so viel, erklärte der Nationalrats-Abgeordnete Donnerstag Vormittag auf Anfrage der APA. Zudem verwies Walch darauf, dass er als Bundeschef der freiheitlichen Arbeitnehmer sowieso im Vorstand vertreten sei: "Wofür soll ich dann noch stellvertretender Parteivorsitzender sein?"
Ein kategorisches Nein Walchs gibt es aber nicht. Die Entscheidung über das künftige Team liege bei der designierten Parteiobfrau Ursula Haubner und werde wohl erst im Laufe des morgigen Tages endgültig fixiert. Sollte er aber nicht mehr dabei sein, wäre er "in keiner Art und Weise" beleidigt, betonte Walch.
Derzeit gibt es bei den Freiheitlichen drei Obmann-Stellvertreter. Neben Walch sind dies noch Magda Bleckmann und Thomas Prinzhorn, die jeweils schon vor einiger Zeit intern angekündigt haben sollen, nicht mehr für die Posten zur Verfügung zu stehen. (apa)
