Haubner will klare Führungsstrukturen: 'Es
geht nicht um Befriedigung eines Flügels'
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"Eine klare Führungsstruktur mit einem Team, das zusammen- und nicht auseinanderführt", will die designierte FPÖ-Obfrau Ursula Haubner auf dem Sonderparteitag in Linz am Samstag realisieren. "Es geht nicht darum, den einen oder anderen Flügel zu befriedigen. Es geht um die freiheitliche Partei", sagte sie Mittwochabend nach der Landesparteileitungssitzung der Kärntner FPÖ in Klagenfurt.
Sie werde in den kommenden Tagen noch viele Gespräche führen, bevor sie den Parteigremien ihr endgültiges Team präsentiert, erklärte Haubner vor Journalisten. Großes Lob ihrerseits gab es für die Kärntner FPÖ und ihre Geschlossenheit. Das positive Beispiel des "Kärntner Weges" wolle sie auch auf Bundesebene praktizieren und werde dies auch auf dem Parteitag zum Ausdruck bringen.
Im Hinblick auf die personelle Zusammensetzung des künftigen Führungsteams der FPÖ wollte Haubner nichts verraten. Es würden jedoch durchwegs Personen sein, die konstruktiv arbeiten und "auch Menschen dabei sein, die schon Wahlen gewonnen haben". Auf die Frage, ob der von Jörg Haider ins Spiel gebrachte Wiener Parteichef Heinz-Christian Strache dem Führungsteam angehören werde, sagte Haubner: "Strache ist wie alle anderen acht Länderchefs eine Möglichkeit."
Die FPÖ wird künftig zwei Generalsekretäre haben. Das bestätigte die designierte Parteiobfrau Ursula Haubner Mittwoch nach der Sitzung der Kärntner Landesparteileitung gegenüber der APA. Von den beiden Nachfolgern Magda Bleckmanns soll einer für die Agenden nach außen, einer für das Parteiinterne zuständig sein.
Namen nannte Haubner nicht, aber sie deutete an, dass zumindest einer der beiden Generalsekretäre aus Kärnten kommen wird. Auf die diesbezügliche Frage meinte sie zunächst: "Wir wollen die beste Lösung für diese Stabstelle." Und auf den Einwurf "und die besten Leute kommen aus Kärnten" erklärte Haubner: "So ist es." (apa/red)
